Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 164)
- Language
- German
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160 ist auch der in derselben Quelle erwähnte Commentar zum Buche der Frommen von David Afterod (s. Benjakob Thesaurus I, 197), dessen Sohn, mit Mose Gamburg associirt, eine Buchdruckerei betrieb (s. Titeibl. zu ברכח הסזון Kd. Frankf. a. M. 1727). Josef ben Chajim Taub (s Approb. zu Akiba Bär’s עבודת הבורא vom j* 1688, wonach die Grabschrift No. 3863 S. 98 zu ergänzen ist) war schon unter Jesaia Hurwitz Mitglied des Rabbinats- Collegiums (s. Approb. zu 1!מראה יחזקאל קסן). David b. Isak Ulif (s. Approbation vom J. 1714 zu 0האהל ע1ל) war 1699 noch in Frankfurt thätig <s. תפארה הגרשוני Vorr.). In Mannheim finden wir ihn noch im J. 1717 (s. Approb. zu קול ה״רסו)• Köb Schnapper (Theomim) hat auch das Haupt* werk seines Vaters, den ״Ahronsstab,“ der dessen pentateuchische Vorträge enthält, herausgegeben und demselben seine eigenen Bemerkungen hinzugefügt. Ueber Moses Drum’s (s. dessen Grabschr. S. 101 No. 1571) Lebens- und Familien Verhältnisse giebt die Vorrede zu dem von ihm in Druck gegebenen Josif Ornez einige interessante Daten. Das Werk des R. Naphtali Günzburg (S. 74) bietet viele vortreffliche Bemerkungen zu Midrasch- und Targumstellen, die sich von den! vagen, bodenlosen und sinnverdrehten Gerede, das in dem Schrifttume jener Zeit dieses Gebiet überflutet, recht vorteilhaft unterscheidet. R. Moses Frankfurter (S. 74), Schwager von Samuel Schotten, war Rabbinatsassessor in Amsterdam. Er ist als Verfasser und Herausgeber vieler Werke bekannt (s. Steinschn. Catal. Bodl. s. v) R. Samuel Schotten, so nach seinem Geburtsorte genannt (s. Kos Jeschuot, Schlusz der Vorrede) citirt in seinem Werke, einem fortlaufenden kurzen, aber gründlichen Commentare zu mehreren Talmudtractaten, auch seine homiletischen Vorträge (ib 64b). Die Schriften dieses Genre hielt er sonst für die schlechtesten Erzeugnisse der damaligen Literatur (vgl die interessante Approbation zu dem hebr. Rechenbuche von Hirz b. Jesaia, Fürth 1699). Löb Neumark rühmt in dem seinem Sclioresch Jehuda vorangehenden Widrnungssehreiben an die Erben des Mannes Darmstadt2), in dessen Stiftungshause Samuel Schotten angestellt war, dasz er seinen Schülern, die in den verschiedensten Wissenschaften unterrichtet werden, auch ״in der Kenntniss der hebräischen Grammatik den Weg weise“. Das Studium der Mathematik, das er selbst mit Erfolg betrieb, wird von ihm sehr warm empfolen (Approb. a. a. 0.) Sein Todesjahr (s. Anh. p. 105) hat auch Landshut (Kohn-Zedek, Or Thora ף Hier sind auch Josef Kohen und Natan Kohen als Rabbinatsassessoren unterzeichnet. Lezterer, Natan b. Simon Kohen (s. Appr. zu עבירת הבורא un(* zu מהד״ב׳לס' נ״ען) gehört wahrscheinlich der Familie Adler an; ersterer, der ebenfalls Rabbinatsassessor zur selben Zeit war, hiesz Josef Spiegel (s. Approb. zu 1 מה״דב• c. u Grünhut Tob. roi No. 22). 2) Ahron Oppenheim, Jakob Kann und Löb Darmstadt (s. Landshut סרך בקור חולים Anh. p. 34).