Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 162)
- Language
- German
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158 (in Emek Beracha Ed. Amst. 1729 und in Ritba zuErubin) gelegentlich in seinem Namen mitteilt, bat er nichts Schriftliches hinterlassen. Sein Nachfolger, R. Josef Samuel b. Zebi, ein Enkel des Kabbalisten R. Natan Spira (s. Abr. b. Chija צורת הארץ Ed. Offenb. Vorw. d. Herausg.) kam 1690 nach Frankfurt (S 56)Mit tiefer Entrüstung erfüllt ihn die endlose und zwecklose Buchmaclierei, die besonders auf dem Gebiete der kabbalistischen Literatur sidli breit macht und da zumeist von Leuten ausgeht, denen die einfachsten talmudischen Vorkenntnisse abgehen (s. Approb. zu Rovigo’s ~אשל אברה Ed. 1701)2). Wie sein Urenkel Natan Frankfurter, der das aus der Bibliothek3) R Samuels stammende Namenbuch R Michel Teimers herausgab (s. ברכות המיס Wien, 1861 Vorr.), berichtet, waren in neuester Zeit noch handschr. Werke von ihm vorhanden. Er stand bei seinen Zeitgenossen in hohem Ansehen, so dass z. B. R. Gerson Ulif eine gutachtliche Entscheidung von seiner Zustimmung abhängig macht (Ab. ha־Gerschuni No. 72 vgl. auch 97), um so auffälliger ist es, dass David Grünhut, den er einst über eine Midraschstelle schriftlich befragt haben soll, es sich erlauben konnte, bei der Mitteilung dessen seinen Namen unerwähnt zu lassen und denselben durch eine für jede Persönlichkeit von gewöhnlicher Alltagsbildung damals gangbare Bezeichnung zu ersezen4). In seinen Studien zeigt er sich, wie der Verf. dessen Resp. I No. 110 und 97 סלח למנחת b. In Coblenz war er, ehe er nach Frankfurt kam (s. Appr. zu מראה יחזקאל)• Er starb am 13. September 1690 {Zunz Sterbetage S. 51 nach Z. D.), aber wol nicht in Coblenz. Auch über den S. 53 erwähnten Michel Speier hat Z. D. einen ausführlichen Bericht. י) Ahron Worms, der aus der Antrittsrede dieses Rabbiners Einiges mitteilt ( 1- סטה אחק a) giebt an, dasz er bereits im Sommer 1689 dieselbe gehalten habe.אזכיר מה ששמעתי מפה קדוש אב׳ר ור׳ס דקהלתינו מוהר׳ר יוסף שמואל תנחום ישעיה זצ׳ל אשר ררש פה בם' מטות בשנת המ׳ט ל' בדרוש הראשון אשר דרש פה ...■ 2) Er erwähnt hier eine einst in seinem Besize gewesene Schrift, die ein Unwissender, dem sie in die Hand gekommen, veröffentlicht und sich als Verfasser derselben bezeichnet hat. ,בדידי הרה /!ובלא ונהיר נא זך חמשים שנה שבידי ספי־ נחמד כתוב על הכמת הקבלה נקרא התחלה חכמה והנח קם מאן דהוא תלמיד חדש שישן אין בו והדפיסו על שמו והנה גנוב הוא אתו• Es ist noch nicht gelungen, den Plagiator aufzufinden. Auch in der Approb. zu dem Werke הלכה ברורה von seinem Schwiegersohne Pinchas Auerbach (ebenfalls ans dem Jahre 1701) beklagt er sich über die Rabbinen, die jedem, der zu ihnen kömmt, die gewünschte Er- Jaubniss zur Veröffentlichung ihrer Schriften erteilen. 8) Aus derselben stammt auch der im Anhänge des □עמודי שטי לבית תלוי (Prag 1791) abgedruckte Briefwechsel. 4) in טוב רואי (An*’ויגש ־) schreibt er: נשאלתי בהיותי יושב על כס ״1 •ההוראה בויסבארן מחכם תורני מופלג מק׳ק סראנקפורט dem Index