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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 158

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 158)
Language
German
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154 (S. 19) heiszt in Resp. Maam. Mord. 40 a?מל ה ונוויל ל ל אליסוס ריס״ — R Petachja b. Josef, der 1622 demselben im Amte folgte, hat nicht nur die Herausgabe des Lurja’schen Buches der Meditationen befürwortet, sondern auch die literarische Correctur desselben besorgt. Manchen Exemplaren der Hanauer Ausgabe1) ist ein Verzeichntes der zu berichtigenden Stellen (2 Bl.) beigegeben, das er, wie er in dem Vorworte bemerkt, während einer 23tägigen Kerkerhaft (כשהייתי הבוש בביר האסורים בק״ק פראנקפורט בעווניתי כ״ג יום) ausgearbeitet hat: Aller Wahrscheinlichkeit nach verblieb er in Frankfurt bis 1628, in welchem Jahre in Hanau eine neue Ausgabe des Torat Cbattat erschien, bei welcher seine Correcturen benuzt wurden2)• Indem genannten Jahre wurde Chajim Koheu in das Rabbineramt in Frankfurt eingesezt. Petachja finden wir 1631 in Worms, wo er Elia Loanz Kohelet- Commentar approbirt3). In seinen lezten Lebensjahren war er Rabbiner in Nikolsburg (s. Approb. zu תולדות נח Ed- Krakau 1634) Ein Gutachten, das er daselbst 1635 geschrieben, citirt Simson Bacharach (Resp. הלט השני No. 72,96). Seine Epistel über die Aussprache des Gottesnamens hat Jochanan b. Isak v. Holleschau, der Editor des Magen David von David Abi-Simra, in seiner mehrmals gedruckten Schrift תשובות הגאונים ומעשה רב veröffentlicht (vgl. über die Streitfrage auch Resp. Meir Lublin No 83, Chajim Bachner כרכה 22 הנהנין b). Sein Sterbetag ist der 21. Nisan 1637• — Dasz R. Chajim Kohen in Frankfurt Rabbiner war, wuszte man bis jezt blos durch die beiden Notizen in J. 0.620, 627 (vgl. auch הנשר p. 112). Der Verfasser weist nun (S. 26-29) nach, dass er während seiner kurzen Amtsdauer doch eine grosze Thätigkeit innerhalb der Gemeinde entfaltete4). Auch war es nicht überflüssig, aus נ) Der wirkliche Druckort dieses Werkes ist Hanau. Die Angabe: ״In Venetia 1620“ auf dem Titelblatte ist von einem anderen Titelblatte, das in der That in diesem Jahre (לחשע״ה צריכה לכך ר׳פק verdruckt in השע״ח) daselbst angeferttigt wurde und in manchen Exemplaren der Hanauer Ausgabe sich befindet, nachgeschrieben. Eine Ed. Venedig existirt somit nur dem Scheine nach. Bei der Drucklegung dieser Schrift muszte, wie Josef Hahn meldet (J. 0. 149 b), viel Heimlichkeit angewendet werden, da palästinische Kabbalisten die Verbreitung derselben im Auslande nicht gerne sahen. Daher erklärt sich anch der unverhältniszmäszig hohe Preis eines Thalers, zu dem sie ausgegeben wurde. 2) בתוספות הגה מתוך ספר שהגיה הגאון מה״רר פתחיה• Bemerkungen Petachja’s sind nicht vorhanden. 3) Das Schreiben ist nicht datirt, doch haben die Approbationen von Wolf Oppenheim und Simon Mengenburg ('שמעון בלא״א במיהרר יעקב מעכב מענבורג •1) ו״ל שוחה באבל אם הרבנית ־*נ א)) vgi. Zuuz, Literaturgesell. S. 436) dieses Jahresdatum. 4) Er starb als Rabbiner in Posen, wahrscheinlich im Jahre 1635, in welchem Meir Schiff ihm eine Trauerrede hielt (s. dessen חרושי הלכות zu Git 59 a).

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