Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 154)
- Language
- German
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160 in תקב״ח emendirt werden, womit die anderen Datirungen daselbst übereinstimmen. Auch das dem Namen seines Vaters hinzugefügte ןצ״ר auf dem Titel der 1765 gehaltenen Friedenspredigt ist irrtümlich, da dieser ein Jahr später noch seinen Sohn besucht hat (s. ארוך מען" ך Vorr.). R. Moses starb erst im Jahre 1769/70. Die in diesem Jahre (14. Marcheschwau) ausgestellte Approbation des Berliner Rabbinats zu Israel Schwersenz’s Kehillot Jeschurun hat die Unterschrift: 'הק אהרן בהרבני מחי״רר משה זצ״ל ה" ב ם מגזע צבי•••') - Die Biographie Hirschei Levin’s (S. 69—121) ist sehr ausführlich. Sie enthält eine Reihe bisher unbekannt gebliebener Briefe und Urkunden, die uns einen vollen Einblick in das Wesen dieses Mannes und mannigfache neue Aufklärung über den Streit, der durch die Schriften seines Sohnes hervorgerufen wurde, gewährt. Von R Hirschei circulirteu auch charakteristische Witzworte wie z. B. das treffende Urteil über Satanow (s. auch die Approb. zu dessen והר תניינא?) und seine Aeuszerung, dasz Wissensfeimle und Glaubens Verächter in ein und derselben Sache irregehen. Leztere meinen nämlich, dasz jeder GlaubensT Verächter ein Denker, und erstere, dasz jeder Denker ein Glaubensverächter sei (Satanow Minchat Bikurim 17 b A.) — Zu den mit vielem Fleisze gesammelten Daten über Hirschel’s Vorfahren und Nachkommen wird nurWeniges nachzutragen sein. Sein Eidam Jakob Mose (S. 111) war im Jahr 1784 Landrabbiner in Cleve (s. Polak, Ben Gorni p. 49, 50). — Ueber die Zeit, in welcher Isak Halewi (S. 118) das Rabbinat in Krakau antrat, macht er in der Approb. zu Siach Jizchak von Isak b. Josef (Ed. Fürth ddo. 15 Siwan 1778) selbst eine ziemlich deutliche Angabe (בזה ימים (s*c) והנה זה שבתי פה העירא לא כביר ולא היה ה ומן גרמא לתהות על קנקנו)• Er kam demnach etwa im Mai 1778 nach Krakau. ף Der Verfasser nimmt anläszlich des Familiennamens Z«bi Gelegenheit, die literarisch bekannt gewordenen Träger desselben nachzuweisen (s. S. 63, 68, 123). Chajim b. Samuel Zebi nennt Elieser b. Samuel (s Jahrb. 1 S. 117 ]So 41j seinen Bruder (s. Approb. zu dessen Chulin-Comm. ddo. Kremeniec 1643). Beide approbirten in demselben Jahre auch den נחלת צבי betitelten Commentar zuin Orach Chajim (Ed. Krakau 1646). Elieser b. Samuel schrieb Approbat. zu מירא דביא von Mordechai b. Jechiel (Ed. Lublin 1637) und zu dem Abot-Commentar von Hirsch Tuchführer (1651). Da Naphtali Hirz Treves ihr Groszvater war (s. Jahrb. 1 S. 118 A 164), so kann Samuel b. Josef Z. nicht ihr Vater gewesen sein, wie der Verfasser vermutet. In dem Chulin-Commentar R. Elieser’s (21a col. b) wird berichtet, dasz seine Eltern nach Palästina ausgewandert sind. (וכבר כחב[תי] תשובה ארוכה ורחבה מני ים לא״א הגאון והחסיר כשנסע עם אמי מורתי הצנועה וחסידה לארץ הקדושה וכמו שהארכתי באותה תשובה•) — Jsachar Ber Z. approbirte 1787 das kabbalistische Werk וחי״ב פיפיות Ed.•Brünn 1803. — Zu nennen ist noch Meir b. Chajim Zebi, der im Vereine mit einem anderen Jünger Chajim Lipschütz’s dessen Werk («דרך חייכם Ed. Sulzbach) zum Druck beförderte.