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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 153

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 153)
Language
German
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Sohnes Aloys v. Sonnenfels (s. S. 16, 17) ist noch ein hebräischer Hymnus zu Ehren seines Schülers Dominicus Parfusius in dessen lateinisch geschriebenem ,אבן רן נך (Lapis angularis seu . . . Christianae religionis mysteria Judaeorum perfidia vindicata etc. Ed. Wien 1756) zu nennen, der in demselben nebst einem lateinischen Encomium von seinem Sohne, dem nachher so berühmt gewordenen Joseph von Sonnenfels, sich befindet. — An den Rabbinen Mordechai b. Abraham (S. 20—23) und seinen Collegen Naphtali Herz ist ein Gutachten in Resp. Elieser Lipschütz No. 12 (in Angelegenheit einer namhaften Stiftung) gerichtet. — Von Moses Lemberger (S. 23—26 vgl. S. 33 u. 123) ist auch ein Gutachten in Resp. Jakob Popers II No. 6 gedruckt Samuel b. Asriel (□31 עמודי ערלa) citirt seine Erläuterungen zum Tractat Rosch-Haschana (ואחר זה את' לידי חידושי הרב הסה״ג מו״דן משה נר״ו אב״ד דק״ק פרנקפורט דאדר מה שחיבר ער מסכת ר״ה)• Dieses Werk, das wol gedruckt sein musz, ist sonst nicht bekannt. — Die Biographie R. Josua Falk’s (S. 27—34) bietet manche neue, teils urkundlich, teils durch glückliche Combination ermittelte Aufschlüsse über die kurze Periode seiner rabbinischen Thätigkeit in Berlin1). Sein Enkel R. Berusch (S. 31 No. 3) wurde von Raphael Hanover als der gröszte jüdische Mathematiker seines Zeitalters gerühmt (s. Approb. zu נאוה קדען von Simon Walsch Ed. Berlin 1786 Approb.)* — Von hohem Interesse sind die Mitteilungen über die von R. David Frankel (S. 35 ff.) bei patriotischen Anlassen gehaltenen Reden und verschiedene Gelegenheitsgedichte, die damals in die Oeffentlichkeit traten. Wir erfahren hier zuerst Näheres über einen Freund Mendelssohn’s, Leo Hartog (Hirsch Lipschütz), der zu dieser Zeit Secretär der jüdischen Gemeinde in Berlin war und 1773 dasselbe Amt in Breslau bekleidete. In einem Briefe an den Arzt Jehuda Hurwitz (s. Vorr. zu dessen עמודי בית יהודה) nennt ihn Mendelssohn einen kundigen Forscher (שלחתי את ספרו .• לההבם הרבני החוקר מוהרר הירש נר״ו) in einer Approb. zu dem Wörterbuche von Phöbus b. Arje Lob (Midrasch Millim) ddo. 10. Tamus 1743 (unterzeichnet: חק צבי המכונה הירש ליבשיץ סופר ונאמן פה ק׳ק ברעסלויא) verwahrt sich Lipschütz gegen die Annahme, dasz irgend eine unrichtige Uebersezung eines hebräischen Wortes den religiösen Glauben beeinträchtigen könnte. — Ueber Abraham Fränkel (S. 59), der 1765 bereits als Verstorbener bezeichnet wird, und seinen Sohn Mose vgl. auch הוראת שעה Ed. Berlin 1740 Vorr. und über die Verwandten David Fränkel’s Zunz in Allg. deutsche Biographie Art. Fränkel. — Der Rabbiner Ahron Zebi (Mosessohn) war, wie aus der Aufnamsurkunde (S. 60) zu ersehen ist, erst seit 1763 in Berlin. Das Jahresdatum תקב״ב in der Approbation zu dem obengenannten Werke des Jehuda Hurwitz musz daher ’) Die Formel ומצודתו פרוסה (S. 34) erscheint in retrospectivem Sinne auch in den Approbationen R. Mose Lemberger's zu עבודת המלך vom j. 1730 חונה ק״ק ברלין• ומצ״ף על ק״ק לייפניק ואגפיה z» Resp. Elieser Lipschütz u. sonst.

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