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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 126

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 126)
Language
German
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122 fehler für סאגיס• Gremeint ist Salomo Sagis (s. die Stellen bei Conforte im Index). — Ueber Samuel טרדיא (No. 190) findet sieb bei Asulai nichts. Esistwol Sam. טרדיולה bei Conf. 49 a1). — Der Wundermann Kalonymos (No. 195 vgl. Schibehe 3 a) ist, wie der Verfasser mit Recht bemerkt, Kalonymos b. Jakob, der auf einem Aktenstücke vom J. 1548 (bei Avila כחך חורך Einl.) als erster Rabbiner von Jerusalem unterzeichnet ist. Er war nach Josef Karo (GA. zu Eb. ha־Eser 14 bei Frumkin אבן ציון P 59) ein Deutscher und ist wol mit R. Kalonymos Jeruschalmi, dem Schwiegervater Salomo Lurja’s, identisch (s. 31 יריעות שלמה, b), der Traditionen von Daniel, einem Schüler Isserleins, hat (Resp. Sal. Lurja No. 98) und eine Zeit lang Rabbiner in Brzecz gewesen ist (ib. No. 36, vgl. meine Bemerkung in der Monatsschr. הכרמל IH. p 514). — Reuben b. Abraham (No. 286) kann, da er sein Buch im Jahre 1788 geschrieben und 25 Jahre daran gearbeitet hatte, nicht erst nach 1866 gestorben sein. — Wir wenden uns nun zu dem hier zum ersten Male veröffentlichten Reiseberichte des Meschullam b. Menachem von Volaterra vom J. 1481 (p. 162—2192). Der Eingang fehlt, auch sind im Texte noch einige Fehler zurückgeblieben, sonst ist in demselben bis auf einige nautische Technicismen Alles wol verständlich. Am Ausführlichsten ist der Verfasser in der Beschreibung von Alexandrien, Kairo, Gaza und Jerusalem. Obadja Bertinoro, der 7 Jahre später dieselben Pläze besuchte, hat in seinen Reisebriefen manche mit Volaterra’s Berichte übereinstimmende Angaben und wenn sie in Einzelheiten differiren, so ist das auf die in jener kurzen Zwischenzeit eingetretenen Veränderungen zu erklären. Man vergleiche z B. über die von den Türken in Rhodus und besonders im Judenviertel angerichteten Verwüstungen Mesch, p. 171 und Ob. p. 200. Auch der Zug, dass die belagernden Türken in der Verwirrung einander nicht erkannten und auf die eigenen Leute mit dem Schwerte einhieben, wird von beiden beachtet. Die Synagoge, bei welcher die Belagerung ihr Ziel erreichte, hatte der Gran Maestro, der sie 1441 troz der Einflüsterungen der Griechen den Juden nicht nehmen liesz, 1448 bereits in eine Kirche verwandelt. Auch ihre Anzahl und ihr Wohlstand scheint inzwischen sehr abgenommen zu haben. — In Alexandrien trifft Vol. 303), Obadja 25 jüdische Familien; die beiden Synagogendiener, die Vol. erzälten, dass sie 1455 in der Elia-Synagoge den Thisbiten gesehen hätten, scheint Obadja nicht mehr gesehen zu haben, denn er hört, dass sich dies vor weniger als 20 Jahren zugetragen habe. — Vol. erwähnt p. 182 den ״domo“ bei Kairo, in welchem ף Isak Jechiel טרדיול war 1697 Rabbiner in Mantua (s. Saltaro 27 מקור. ישראל b). 2) Meschullam v. Volaterra, dessen 1571 niedergeschriebene Tarife der Edelsteine und ihrer Werte Portaleone (Scbilte I, c. 54—57) benuzt, ist wol ein Enkel des Reisenden. ף Für ששים (V01. p- 1?6) 1. שלשים» nach obadja 204 בחמשה •ועשרייס

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