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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 119

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 119)
Language
German
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115 Meg. 2 b (sv. ועוד) aufgeworfene Frage erledigt sich durch die aus der talmudischen Discussion sich ergebende Anname, dass die Finalform der Buchstaben מנפצ״ך gemäsz des Ausspruches R. Chisda’s, der sich aber sicherlich eben nur auf den am Ende der Wörter vorkommenden Buchstaben מ bezog, als die ältere angesehen und daher in R. Jirmia’s Saz ein Hinweis darauf gefunden wurde, dass neben der früher allgemein gewesenen Finalform später noch eine zweite, nämlich die sonst gebräuchliche, eingeführt wurde. Dies, wird darauf bemerkt, muss auf den ersten Blick um so mehr als eine Neuerung erscheinen, als nach R. Chisda einst nur die Finalform gebräuchlich war. — Betreffs der Haggada Meg. 14 a Ende vgl. die Fassung Midr. Sam. c. 23, wo die laa. נתגלית שוקה und כבר נגמר דינו מבעוד יום שמרד לבמלכות durch welche die in Tos. z. St. aufgeworfenen Schwierigkeiten sich erledigen. Die Anführung der Schriftstelle 1. Sam. 25, 29 wird durch die in einer Handschrift erhaltene LA. erklärlich. הלכה לאורה kann nicht anders als in Sab. 22b aufgefaszt werden (״wandelte in ihrem Lichte“) — Die Anname, dass '3כותי ועבד ן (Jebamot. 16 b) als Motiv für die Ansicht R. Sabja’s gegolten habe (p. 194), ist mit dem Gange der Discussion unvereinbar. Die Worte משו□ עבדי שלמה wollen ja auch nicht sagen, dass alle Palmyrener Knechte Salomos seien, sondern dass sie von solchen, die mit Jüdinnen sich verehelicht hatten, herstammen. Angesichts dieses als Thatsache anerkannten Umstandes waren sie also eherechtlich nach M. Kid. 6 b zu behandeln. — S. 198 zeiht der Verfasser den Talmud und die Tosafisten des Miszverständnisses der Stelle '2אמר אביי ת״ען ו (R. hasch. 23 b). Die Worte . . . דלמא הוו תרתי gehören noch dem Saze Abaji’s an, der aus dem von ihm citirten Passus der Mischna folgert, dass man den Zeugen nach der einen Seite hin etwas Anlockendes darbieten muszte, damit sie für die unangeneme Situation, in der sie sich befanden, gewissermaszen entschädigt werden. Es haben also, will er sagen, in dem fraglichen ביח יעזק beide Lesearten ihre Berechtigung. Für דלמא muss אלמא gelesen werden. — ln der Stelle . .. יצחק ריש גלותא (Jeb. 115 b) ist die Emendation לריש גלותא (S. 201) nicht einleuchtend, da auch sonst nicht der Exilarch als der Adressat, an den solche Mitteilungen gerichtet wurden, bezeichnet wird. Wahrscheinlich stellen die ersten 2 Buchstaben des Wortes דיש das Relativpronomen די dar und das folgende שגלותא *st ein Ortsname, (vielleicht — שלניא M. k. 14b).— Betreffs der Bemerkung über שפצה Ket. 103a(S 207) vgl. Ar. sv. und David Grünhut Vorr. z. ־־ •טוב רואי Die LA. ר' אחא בריה דרבא haben in Jebamot 13 a, (s. S. 212) Hai. gedol. Ed. Ven. 83 c. Es ist natürlich die Entscheidung Rabats über den 12b besprochenen Fall (ל(ההיא גברא דקדש בציפתא die Rabina zur Begutachtung vorgelegt wurde. Die Folgerung des Verfassers ist demnach unbegründet. — 8. 236 vermutet der Verfasser eine richtigere LA. רשב״ג *ür ר״ג (Sota 15 a). Erstere hat in der That Sifre I., 8, indes ist die recipirte LA., die auch die Mischna hat, die richtige; '3דשמעיה לר' מאיר ו ist blos ein talmudisches Glossem. R. Meir gehört auch nur die biblische Begründung der Maxime: In dem 8* 4

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