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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 115

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 115)
Language
German
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lii קדרון (Sab. 7, 2) al. יקררן Gözenname ist vielleicht K(j6vog. — □קי (nur 278,17; die beiden anderen Citate gehören zu *קילוו) in M. Ned. 6 □קו (s. Ar. □ק, l) bedeutet: Das Festgewordene, Compacte. — קנט״נר (Bab. bat. 6, 24), in Bab. bat. 98 b קנחר ist ursprünglich centenarium, ein 100 Schritt langer Plaz. — קנתור (Kelim mez. 5), in M. 14, 3 יקנטר ist vielleicht y.£v7]rqav (Rühreisen). — Für רחויניח (a1■ חריונרת» Kei. mez. 5,3) 1. דחונרת Flur. v. דחון Dan* 6־־־ •19 י רסיק (Neg. 6, 7) ist ganz correct. Stw. ,רהך milde sein (s. Geiger, Lehr- und Lesebuch 11. p 130), also: אין המקום דן אח האדם אלא ברתיון ״Gott richtet die Menschen nur mit Milde;“ so ist auch für ךאוי לן שלא התפלל (Joma 53b) . . ךר;וי לן zu lesen (vgl. Amram-Siddur 9b und Rab• z. st) — Für □שהרי שכלי (Demai 6, 11) liest ei. w.'שבניה — •עימדי ש (Bechor. 5, 3), wahrscheinlich von «xvvtov Augenwimper. — Ueber לא כל המני (p* XXI nicht näher bezeichnet) לא הכל ממנך (nicht: man glaubt ihm nicht) vgl. Weiss-Friedmann Bet-Talmud, 4, S. 78. 14. Essai de restitution de Pancienne redaction de Massechet Kippourim par Joseph Derenbourg. Extrait de la Revue des fitudes juives. Tome YI. Paris, Durlacher, 1883, 8. 46 S. Die älteren Bestandteile des Mischna-Tractates Joma bildeten, wie der Verfasser mit Recht annimmt, ein zusammenhängendes Referat über das hohepriesterliche Opfercermonial am Versöhnungstage, als dessen Verfasser ein kundiger Priester anzusehen ist. Dem p. 9—12 edirten Texte desselben folgt p. 12—21 eine von instructiven Bemerkungen begleitete Uebersezung. Von besonderem Interesse sind sechs gröszere auf den Inhalt dieses Tractates sich beziehende Noten, die den weiteren Inhalt dieser Schrift ausmachen, namentlich enthalten Note 1, wo die Lage der in den genannten Mischna-Tractaten erwähnten Einzelgemächer des Tempelgebäudes festgestellt, und Note 4, wo in lichtvoller Weise dargethan wird, dass der Ausdruck בשם iü den Sündenbekenntnissen auf die Aussprechung des vollen Gottesnamens hinweist, mancherlei wichtige Bemerkungen. Der Verfasser des Seder Aboda (pag. 28 A. 3) ist sicherlich Salomo Babli (Zunz Ltgsch. S. 100). Die Worte יכך, יוסי אס ריסי (M. Synh. s. p. 30) sind sämmtlich als umlautende Bezeichnungen von Gottesnamen anzusehen (את <יה •* יכה f. אל. Die Vermutung (p. 27) dass פרוה (M. Joma) eine andere Form für פרור ißt> erscheint uns noch sehr zweifeldaft. 15. פרושים והארות לתלמוד בבלי• Scholien zum babylonischen Talmud von Abraham Krochmal. Lemberg, Wolf, 1881. 8. 220 S. Eine;literarische Gabe des geistvollen Gelehrten Abraham Krochmal verdient es schon von Vornherein mit den besten Erwartungen und mit vollem Danke entgegengenommen zu werden. Jede Zeile seiner Schriften läszt uns den gründlichen Forscher und klaren Denker erkennen, der mit treffendem Scharfblick eingewurzelten Irrtümern auf den Grund zu kommen

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