Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 98

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 98)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2418846-2418857--1237-2420129
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

94 Tosafot genannte R. Simon, der Verf. der Auszüge aus demPardes1), doch ist er mit dem Verfasser des הדלח קףי£ן (Ed. Thiengen) der viel später gelebt hat, nicht zu verwechseln, wie es hier geschieht. — Dasz Jakar b. Machir ein Bruder Menachem’s war (p. XXIX;, ist nur Vermutung des Herausgebers. — מערופיא (p• XXXVII) ist schwerlich französisch; es bedeutet wie syr. עורפנא Tauschgeschäft. — Dasz Peregoros ״Tröster“ bedeutet (ib.), ist wol nur ein lapsus calami. — In dem Texte ist nur Weniges zu berichtigen. 1 a Z. 14 f. ו אחריו •1 אחרון b. Z. 1 f. .1 בבלו בכלי. z. 2 f. 2 .אחר •1 אהד a z. 8 v. u. f. לרבך .1 לברך, da der Einwand nicht gegen R. Tarn, sondern gegen R. Josef gerichtet ist. z. 6 f. 2;במאזנים ■י באזניםb z. 9 f. אלא .1 לא. — Die Chiffre 2) ונצאb, z. 4) ist vielleicht ישמרהו נצח צורו אמן• &a> z. 18 f.היא עצמה הבף 1.והיא עצמה כפי s. 7 z. 14 f. פאת vielleicht 1.8 •פארי b z. 18 f. וכבר J• 9 .יבכר b z. 3 f. 13 ׳.מבית •' בבית» z. 15, 16 1.במקומות שרי שדי 15 ,יתומי•• ויתירוהוh z. 11 f.18 ,שלא •1 שלa z. 111. □מה ינעם.. ולעיני נתאו» z 111• 26 ,מעץ חיים נגמל בוסרם a z. 14 f. 46 ,טעמא •1 שערי b f. עניר י1 עטי (das Resp. hat auch Temim Deim No. 138). 7. Blicke in die Religionsgeschicht e zu Anfang des zweiten christlichen Jahrhunderts mit Berücksichtigung der angränzenden Zeiten. Zweite Abtheilung. Der Conflict des Heidenthums mit dem Christenthum in seinen Folgen für das Judenthum. Von Dr. M. Joel, Rabbiner der israelitischen Gemeinde in Breslau. Breslau u. Leipzig, Schottländer 1883, 8. 10 u. 190 S. Es geschieht den Geschichtsmachern, die ihre Quellen sich nach Belieben zurechtlegen und sich allerlei kleine Fälschungen erlauben, um ihre Darstellung vergangener Zustände recht pikant und farbenreich zu gestalten, ganz recht, dass ihnen einmal von einem berufenen Kritiker gründlich der Text gelesen wird. Man sollte es gar nicht glauben, was Alles aus kurz hingeworfenen Aeuszerungen, die über die Juden in den Werken römischer Schriftsteller sich vorfinden, und aus vereinzelten Wörtern, die sich gar nicht auf sie beziehen und nur zufällig mit jenen Säzen in Verbindung stehen, herausgelesen wurde! Wie der Verfasser an schlagenden Beispielen nachweist, wurde durch solche falsche und willkürliche Deductionen, die durch unerwiesene Behauptungen eine weitere Ausschmückung erhielten, 4) Vgl. Buber, Einl. zu Lekach Tob p. 46 A. 29, Jahrb. 5 S. 221, 222 (Z. 6 v. u. 1. f. leztere . . . erstere . . .). Die dort ausgesprochene Vermutung, dass irrtümlicherweise Simon Kohen zum Verf. des Jalkut gemacht wurde, finde ich in Gabriel Adler’s biogr. Vorr. zu לשון הזהב von David Schiff (Ed. Offenbach 1822) bestätigt, wo er dem Namen seines Vaters Mordechai die Bemerkung hinzufügt: (בן א״ז הצדיק מוהר״ר בער אדלר כ״ץ זיל מגזע יחוסי כהונה בעל ילקוט שמעוני וי״ע)• Die Familie Adler führte also ihren Stammbaum auf R Simon Kohen zurück, den die Nachkommen als den Verfasser des Jalkut ansahen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.