Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 97)
- Language
- German
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93 derem Danke verpflichtet. Derselbe hat auch die grosze Mühe nicht gescheut, in der einleitenden Abhandlung, die über den literarischen Charakter dieser Gutaclitensammlimg wie über die einzelnen Correspondenten, denen wir in derselben begegnen, kenntniszreiche Auskunft giebt, die sämmtlichen sonst noch vorhandenen Gutachten der Verfasser der meisten vorliegenden Besponsen (B. Tarn, B. Isak b. Jehuda, Baschi, B. Salomo b. Simson, B. Gerschom b. Jehuda) zu verzeichnen, so dass wir die sämmtlichen Leistungen derselben nach dieser Biehtung hin zu überschauen vermögen. Auch über Salomo b. Simson, (vgl. Zunz, Ltgsch. S. 613) und Isak b. Menachem, von denen die Sammlung Gutachten enthält, wird reiche Belehrung geboten. So gestaltet sich das Buch, das Original-Briefe der Genannten darbietet, die teilweise sonst gar nicht, teilweise nur auszüglich oder bruchstückweise bekannt waren, zu einem Bepertorium der gesummten von denselben hinterlassenen Besponsen, die erkennen lassen, in welcher Weise manche controverse talmudisehe Gesezeslehren damals behandelt und aufgefaszt wurden, und auch mit verschiedenen geschichtlich interessanten Einzelnheiten uns bekannt machen. Die lezteren werden sowol in der Einleitung als in den Anmerkungen des Herausgebers ausführlich besprochen. Ueberdies werden in diesen auch sachliche Erläuterungen, Berichtigungen und Nachweise der vorhandenen Parallelen gegeben. Wir haben nur an einzelnen Stellen manches noch nachzutragen, das wir hier folgen lassen. Da p. IX ff. sämmtliche Besponsen B. Tam’s verzeichnet sind, so durften auch 0. Sar. I., 196 (s. Jahrb. 4, 183, war 186 Druckfehler) und Temim Deim No. 148 nicht übergangen werden (die anderen in T. D. aufgenommenen Stücke hat auch Hajaschar, so 90— 93 II. 83a, 74 ~ 77a, 109 No. 504 506 mit anderem Schlusze) 1). Nach einer Mitteilung Asulai’s (^49 פחח עיניb) soll B. Tarn in seinen Brieten sich oft der Gruszformel ל כ1 יברכוך סובים!/ bedient haben, ln dem Briefe an B Ephraim (p. XX; ist ר־ןק,ק in בהה und בירבא בורכא zu emendiren. Der Eingang zum 2. Briefe an B. Meschullam (ib. A) ist in der Handschrift nicht viel corrector als im edirten Texte (für למיי״אי •1 מירכי מטות לעטות ־•*>״״ — ובחמר להמיר היה החומר ■למסור .1 למכיר ■י* לורזטוה בהוטוח (ZLl *בה * vfel• Meg. 12 a) — Josef b. Menachem (p. XXII. vgi. Zunz Ltgsch. 459) ist auch durch ein von Meir b. Baruch (Besp. Ed. Prag No. 996) eitirtes Responsum bekannt Es ist aus No. 3 klar, dasz Josef דינברייט (vgl• Zunz S. 273, A. 7), der mit B Samuel b. Meir in Verkehr stand (Salomo Lurja Besp. No. 29), mit ihm identisch ist. — Für ,אחי מגיך (Haj. 77, col. 3, Z. 1) hat die Handschrift (p. XXX) -ארז מגר> das ebenso unverständlich ist, es ist ארז ססמגוך Zl1 lesen (vgl. Joma 9 b). — Simon b Samuel 1׳p XXII) ist, wie der Herausgeber richtig vermutet, der in den ף Das unter No. 80 (p. XV) vorzeichnete Besp. ist in Ilamaggid 18 v 413 mitgoteiit: שאל הנדיב ה״ר יצחק לר״ת ער חסאח שר' גוים שקורץ בוטרא Dili Tochter Samuel b. Moir’s (Jahrb 5, 175, A. 2) ist daselbst genannt (־ושמה מרונא)