Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 96)
- Language
- German
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92 1אןך zu lesen ist. Für בעצסיו kat der Text in Jesaia Hurwitz’s Gebetbuch II., 139 richtiger בעצומיו• Iu dem Gedichte GabiroPs (p. 57j scheint das schwierige לבד משרת aus לבדו מעון verderbt zu sein. S. 62 ist in על עמו Z. 2 unmöglich ein Sinn hereinzubringen,עמן ist aus עין verschrieben. Demnach besagt der mit ועמו (Z. 1) beginnende Saz: Und mein Volk sezt seine Hoffnung auf seine (Gottes) Macht und Hilfe. Natürlich niusz am Schlusze יביאו (nicht יביאו) gelesen werden. Wir machen noch auf die Zu״ gäbe im Vorworte aufmerksam, in welcher uns Gabirols Lobgedicht auf Jekutiel (כצפיר או דרור), begleitet von Luzzatto’s erklärenden Anmerkungen, dar geboten wird. 6. . . . תשובות חכמי צרפת ולוחיך• Reponses faites par de celebres rabins f'ran^ais et lorrains du X et XI! siede, publices d’apres un manuscrit et accompagnes d’un commentaire et d’un preface par Joel Müller, Vienne 1881, 8. 40 u. (32 S. Der französische Titel zu dem hebräischen Buche erklärt sich daraus, dass es zum gröszten Teile Geistesproducte, die auf dem Boden Frankreichs gereift sind, darbietet. Im 11. und 12. Jahrhundert hatte das Talmud- Studium in der nordfranzösischen Schule wie in dem benachbarten Lothringen seine Blütenperiode. Neben speciellen Commentaren entstanden Glossen- und Sammelwerke, in denen Einzelnes eine eingehendere Behändlung erfuhr. Zerstreute Aeuszerungen und Bemerkungen der Lehrer wurden von den Schülern aufgezeichnet, Bescheide und Correspondenzen derselben zusammengetragen und je nach Bedürfniss und Gelegenheit bald dem überlieferten Wortlaute nach, bald in verkürzter Gestalt in die Oeffentlichkeit gebracht, in der sie das Geschick aller Publikationen teilten, bald die weiteste Verbreitung fanden und bald wiederum der Vergessenheit anheimfielen. Von den zalreichen glossatorischen Erläuterungen, die jenes Zeitalter hervorgebracht hat, sind die wenigsten uns im Originale bekannt geworden; wir können nur in den jüngsten Schichtenbildungen des damals in groszer Menge hervorgetretenen Literaturstoffes Bestandteile herausfinden, die früher entweder selbständig vorhanden waren oder in anderem Zusammenhänge sich befanden. Besonders gielt dies von den in einzelnen Fällen abgegebenen Gutachten, die von den späteren, soweit sie dieselben mitteilen, nur selten in der ursprünglichen Einkleidung und Ausführlichkeit wiedergegeben werden. Wir sind daher dem Herausgeber für die Veröffentlichung dieser Responsen französischer und lothringischer Autoritäten aus dem nun in Halberstamm’s Besiz übergegangenen bekannten Luzzatto’schen Codex zu beson- אשבע בעח ארעב להללך ארוה ביום לעבור לך אצמא ״)Ich werde satt, wenn ich Hunger habe, dich zu preisen, ich bin gelabt an dem Tage, da ich dürste, dir zu dienen.“)