Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 94

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 94)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2418846-2418857--1233-2420125
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

90 die S. 694 aus Emuna rama citirte Stelle (2, 61; hier fälschlich 'בי 2' א) vgl. Jahrb. 5, 204 (wo 87 f. 86 za lesen ist). — Die S. 709 besprochenen Verse sind aus Ilai’s Lehrgedicht v. 162* 163, vgl. Ker. chem. 3, 186. 5. ספר* טל אורות• Tal Oroth, hebräische religiöse Gedichte aus verschiedenen Manuscripten gesammelt von Samuel David Luzzatto mit Anmerkungen von S. J. Dalberstamm, Herausgeber Eisig Gräber in Przemysl, 1881, 8. 8 und 64 S. In dem literarischen Nachlasse Luzzatto’s befanden sich zerstreute Copien religiöser Poesien der jüdisch-spanischen Dichterschule, die er aus seltenen Handschriften angefertigt und teilweise auch bereits in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht hatte. Da diese Dichtungen jedoch zumeist bisher ungedruckt geblieben oder nur in wenig zugänglichen Werken ihren Plaz gefunden haben, wo überdies auch deren Text mit dem der Luzzatto’schen Quelle nicht immer gleichlautend ist, hat es Hr. Gräber mit Recht für zweckmäszig gehalten, die sämmtlichen von Dr. Jisaia Luzzatto zusammengetragenen Abschriften — 81 an der Zahl — in vorliegendem Hefte zu ediren. So erhalten wir hier 17 Gedichte Jehuda Halevi’s (No. 1—13, 68 — 71), von denen blos No. 1 (s. Steinschneider Handschriften-Verz. der k. Bibliothek zu Berlin, S. 122, H. 7, vgl. Eben Saphir II, p. 81) und 5 zu den bekannteren gehören, No. 2 (mit ähnlichem Anfänge wie Divan 3, 52 bei Luzzatto Einl. zu Div. Ed. Lyck. p. 12) 3, 4, 8 hingegen hier überhaupt zum ersten Male erscheinen (über No. 68 vgl. Landshut p. 74 No. 83). Es folgen 13 Stücke Abraham Ibn Esra’s 17—24, 72, 73, (No. 17 befindet sich auch in אילת השחר Ed. Mant. 101a mit einzelnen Varianten, No. 20 bei Sachs rel. Poesie Beil. p. 40), 10 Gedichte Gabirol’s (25 -33, 74; No. 27 hat aus derselben Quelle Ginse Oxford p. 29) und 9 von Isak Ibn Giat (34—40, 74 No. 40 auch in Anh. zu Amrain Siddur 1 b). Die übrigen verteilen sich auf Josifja (No. 41 — 43) 1X Josef (No. 44—46), Bechai (47, 47), Meir (No. 40 verzeichnet bei Zunz Ltgsch. S. 579 mit der Variante £ קדשי משושי), Josef Kimchi (No. 51), Josef b. Ascher (No. 52), Isak No. 53) 2), Isak b. Meir v. Narbonne (No. 54)3) Mandil b. Saul Abi-Simra (No. 554), Michael (No. 56 nach Vermutung Luzzatto’s s. 43 ,4 <ב"ךן), Arje (57), Mose (No. 58) 5), Mose Ibn Esra (59 und 64 vielleicht), Chabib (60), Levi Eltaban *) Vgl. über denselben Zunz Ltgsch. S. 469 und das Citat aus ס' הגן bei Dukes (Oz. Nechm. II, 101). No. 3 u. 4 bei Landshut (onom. I, 88) erweisen sich, nachdem ersteres nun vollständig bekannt geworden, als identisch. 2) Luzzato’s Angabe, dass Isak b. Abraham der Verfasser ist, ist vielleicht einem handschriftlichen Vermerk entnommen (s Zunz S. 623.) 3) Vgl. über denselben auch 7 כ״ךן p. 67. 4) Zum Akrostichon gehört auch א2י der vorlezten Zeile. Ueber M. b. Abr. Abi-Simra vgl. Zunz S. 535. 5) כהן ißt sweifelhaft, vgl. Zunz S. 583.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.