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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 92

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 92)
Language
German
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88 (S. 278), soll sicherlich auf die tradirte Erklärung liinweiseii, nach welcher nur ein Mordanfall, der den Tod herbeiführt, hier gemeint und diese Stelle gemäsz Levit. 24, 17 zu erklären ist (vgl. Sifra z. St. Meck Nesikin c. 4 und Targum zu Gen. 36, 21). — In den! Auszüge aus Leo da Modena’s Autobiographie (S. 288, vgl. auch Reggio, Examen, Einl. p. VI., Briefe II, 73 Anin.) wird die Angabe (vollständig bei Nepi, Biographien p. 26), dasz Asarja de Rossi’s Meor-Enajim grösztenteils ,,Mehl sei, das er an Abtal־ jon da Modena’s Mühle gemahlen“ habe, wol nicht so aufzufassen sein, dasz de Rossi schriftliche Aufzeichnungen desselben benuzt, also etwa ein Plagiat an ihm begangen, sondern dasz er im Allgemeinen von dem Rabbiner in Ferrara viel gelernt habe. 111 der Bibliothek Abtaljon da Modena’s befänden sich auch alte handschriftiche Werke (M. Enajim c. 33, Ed. Cassel 323); er selbst durchforschte dieselben mit kritischem Geiste und zeigte auf Grund handschriftlicher Codices der Halachot Alfasis, dass der gedruckte Text derselben viele Zusäze enthalte (c. 18, p. 233). Sein Schwiegersohn Juda Saltaro berichtet, dasz Abtaljon da Modena ein Schüler des R. Meir von Pafua gewesen und daselbst auch Medizin studirt habe. R. Meir’s Sohn, R. Samuel Juda, erklärte, dasz er den meisten Respect vor Abtaljon habe wegen seiner reichen talmudischen und sonstigen Kenntnisse (מקוה ישראל 36 b). — Der Vers de Rossi’s über seinen Tod ist nicht ganz gleichlautend mit dem Texte bei Cassel, Einl. zu M. En. p. II. — Das Titelblatt des Bächleins יסור ישרים auf welchem des Verfassers Name angedeutet ist, hat nur die Ed. princ. Nicht zufällig ist es, dasz in Th. 2 das lezte Rätsel in dem Namen הירח' seine Lösung findet. Diese bildet gleichsam die Unterschrift des Verfassers. — S. 296 verzeichnet Luzzatto ein לסי ד,עכןך das aber nur Liturgisches enthält, von Esra b. Abraham, b Isak; es ist sicherlich dasselbe Werk, das Simon b. Zeinack in 23 חרושי הי־ש״בץ b anführt (וכן כחוב בסדר רעבורים לר' עזרא גירונדי) — s. 002 4 ־ ist die erste Copie das Gedicht נדודי הסיר von ibn-Esra (S. 304 f. 1 שמחיס ל* שמחי□ v- 4 f• חענשו * תעושי)• — Eine höchst wichtige Bemerkung lesen wir S. 346. Luzzatto hat sich die Mühe nicht verdrieszen lassen, sämmtlichc Stiche der Psalmen zu zählen, wobei er zu der frappanten Entdeckung gelangt, dasz die Zahl derselben genau zu der in Kid. 30 angegebenen Ziffer stimmt — Die Beschreibung des Divaus Mose Ihn Esra’s (pag. 422 ff.) hat Dukes (Mose Ihn Esra S 9—16) wörtlich wiedergegeben, vgl. auch Ker. ehern. 4, 82 ff. An Ibrahim (Isak) b. Barun (p. 422) in Lnceiia (s. Steinschu. in Geiger’s Ztschr. I. S 238) richtete auch Jehuda Halewi, den dieser von Malaga aus mit einem Geschenk erfreut hatte, Lobgedichte (Luzzatto, virgo pag. 19). Auch Chananel b Jesaia (oder: Jeschua) war ein Freund J. Halewi’s (ib. p 20). Abulfatach 11)11 Azliar aus Sevilla, Schüler Alphasi’s (p. 424 in K. ehern. 93 אץ)־ק Druckfehler, s. Poetik in Juch. 223b) ist wahrscheinlich dentisek mit A. Ihn 423 ■$) ואנירה, Dir S. 14 K. eh 35). Er hiesz hebräisch Elasar b. Nachmau und war wahrscheinlich ein Sohn des von Jeh. Hai. besungenen Nachman (Ibrahim) Ibn Ashar (virgo p. 20). — Ueber בן אלעןיי

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