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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 67

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 67)
Language
German
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Bemerkungen und etymologischen Erläuterugen zu Teil geworden ist. Maneher Artikel hat sich zu einer ausführlichen Abhandlung gestaltet und die Nachweise von Belegstellen, die mit groszem Fleisze zusammengetragen wurden, sind zuweilen zu einem concordanzmäszigen Verzeichnisse angewachsen. Als die wichtigste Beigabe darf man wol die Sprachvergleich enden Untersuchungen ansehen, die in der Begleitung jedes einzelnen Artikels erscheinen. Der Herausgeber hat kein Wort unerklärt gelassen und wenn auch die Richtigkeit nicht immer einleuchtet, so ist es doch immer besser, dass auf irgend welche semitische, persische und griechisch-römische Sprachelemente hingewiesen wird, deren Verwandtschaft mit dem fraglichen talmudischen Worte vermutungsweise angenommen werden kann, als dass dasselbe völlig unenträtselt bleibt. Neben vielen trefflichen und richtigen Nachweisen nach dieser Richtung hin, werden — wie das auf dem Gebiete der talmudischen Lexikographie, so man jedes Wort auf seinen Ursprung zurückführen will, sich gar nicht vermeiden lässt — auch manche Vermutungen vorgetragen, deren Anname nicht unbedenklich ist. Wir haben es hier mit einem Sprachmaterial zu thun, das aus verschiedenen Elementen zusammengemischt ist, die bei ihrem Uebergange in das Neuhebräische vielfache Trübungen und Umgestaltungen erfahren haben und in der Form, in der sie in dem rabbinischen Schriftturne uns vorliegen, oft auch schon bis zur Unkenntlichkeit entstellt sind In derselben Weise wie zu den beiden früheren Bänden (s. Jahrb. 5, S. 112 ff.) wollen wir auch zu dem vorliegenden die Buchstaben ד—ע umfassenden Lieferungen einige Notizen anmerken, die sich auf deren Inhalt beziehen: Mit 2 דב (P• 2> col. 1 a• Sab. 10 b) ist am ehesten arab. זעב (vorwärts treiben) zu vergleichen. — Das viel besprochene הרובץ j* Chal. 4 (s. s. v. 4 דובאk ff., vgl. auch Tosaf. Bechor. 54 a) ist wahrscheinlich transponirt aus חברין הברין (Ghebern). Dem Sinne nach würde diese Stelle dasselbe besagen, was der Herausg. in ihr findet. תרגמניא ist zweifelhaft; vielleicht, dass das Wort aus dem griech. TtQurovqyal (Gaukler) corrumpirt ist. — דבל (6b) ist arab. dabala, das aber nicht: mager sein, sondern: fett sein bedeutet; מדובלל heisst: an einer Stelle verwickelt, zusammengewachsen; von demselben Stamme 7) ךרלול a) ar״ dublatun (ein buckelartiger Auswuchs). — Die Verweisung s. v. 12) דבירa) kann sich nur auf Art. ארן beziehen, wo die andere Erklärung dieses Wortes angeführt wird. Hier wird blos die Meg. 10 b gegebene Deutung der Schnftst. 1 Kön. 6,20 citirt. — Für 17) דגלום a a. Koh. 7,9), darin der Verf.daloq findet, verzeichnet Benveniste z. St. eine Variante לטרדמס die etwa au* חרגרוס (oder כרגרוס): der an Handgicht (/**§«/§«) leidet, zurückweist. Nach der recipirten LA. ist ןי׳ג*»&) דלגוס דגלוס?, wehleidig). Es werden in diesem Midraschaus- Spruche drei Beispiele von Leidenszuständen aufgezählt, bei welchen ein Uebel mit einem zweiten gepaart ist und zwar 1) wenn ein Podagrist zugleich von einem anderen Schmerze geplagt wird, 2) wenn jemand arm und schwach

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