Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 65)
- Language
- German
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werden, wovon auch 507) סיוטא, ,col. 1) herzuleiten ist; mit הסיט לסלט (vielleicht aus a«״«, anorlq entstanden) ist dieses Wort ebensowenig in Yerbindung zu bringen wie das zweifelhafte טייסן Ü• Ned. 7, 1), das wol in סייטן (der vom Wege abweicht) zu emenairen ist. — Ob 497) סחן, coL 1) als besonderer Verbalstamm, der in anderer Form im Arabischen erscheint, anzusehen ist, ist sehr fraglich. Für אסחין der einzigen Belegstelle j. Synh. 10, 2 ist wol אחסין (stark sein, umfassen) zu lesen, vgl. Comm. z. St. — סטטרין (S. 500, col. 1 u. Nachtr.) ist wol nichts anderes als statura, spätere Form für statua (s. Du Cange gloss. med♦ lat. 5, 720). — Für סיטני (S. 501, col. 1) hat Jalk. I, 907 לשטרן das wol das Richtige ist. — Bei סטף (S. 501, col. 1 u. Nachtr.) ist der semitische Ursprung und auch der Zusammenhang von סטיפח und מוסטפות sehr fraglich. Beide scheinen aus griech. a-fpu» (Fäulniss bringen), wovon 07!itMv (Fäulniss, Geschwür) entstanden zu sein, indess ist bei מוסטפרת noch eine Ableitung von aTinoq (Stumpf, Stamm) in Erwägung zu ziehen; חאנים מיסטפלח wären demnach Feigen, die noch an dem Stamme zurückgeblieben sind. — Das unerklärt gelassene י0'מטא Entzündung, Geschwür (S. 510, col 1) ist von pers. sam (Feuer, Entzündung, Phrenitis oder Pleuritis) — לסיינא eine Kopfbedeckung zum Schuze vor der Sonne, ist von pers. ssaj eh, Schatten (Vullers II, 198) abzuleiten, davon s saj ehban, Sonnenschirm und סנוירתא Helm (S. 554, col. 2), eig. ssajehwar, Schatten bietend. — Zu סיקוס (s 517ל col. 2) ygb syr. סיקומא (Abmessung) unddiebeiNöldecke, mand. Gram. p. XXX verzeichneten Formen. —סך (S.521, col. 2) Summe, Anzahl, syr. לסכא ist von לשיך einzäunen, abgrenzen, abzuleiten und bedeutet demnach urspr. die im Ganzen determinirte Summe. Nach S. 526, col. 1 soll auch □סכו damit Zusammenhängen, das aber wol eherauf oxni *« zurückzuführen sein dürfte und urspr. das in sich Fasssende bedeutete.— Für סלבוניה ai• שלטונוהי (S. 530, coi. 2.) ist vielleicht סטלוניה zu lesen (oTUyytq orekyCq, vergoldete Platte als Kopfpuz). — Für סלמינטן (S. 534, col. 1 a. Sifra Ed. Weiss 108 a) hat Rabed z. St. סרמגטן• Ersteres ist erst nach dem Talmud in den Text hineincorrigirt. Die ursprüngliche LA. מלמטן ist vielleicht aus מלטנין ^hchvov (von pL\toq Mehlthau) hervorgegangen. — סלקותא (S. 537, col. 2) ist arab. salkun, pers. suluk (grosser Lederbeutel, s Vuller II, 317). — סולחנית (S. 539, col. 1), das zwar mit חילק (halec) identificirt wird, ist wahrscheinlich güayoq (Knorpelfisch). — סמלון (ab סמננין s. 516, col. 2) ist aus griech. niaußoq ptoußuiov (Riemen zur Befestigung des Jochs) entstanden. — Zu סמלק (das.) vgl. arab. samsakun, Jasmin. — Für □DD (547, col. 2) haben manche Texte die richtige LA. DDDD (macht schlaff). Die gezwungene Ableitung das. ist demnach überflüssig. — 549) סמחר, col. 2) Pflaster ist comp. סמא תריא (erweichendes Heilmittel). — סנט (S. 554 col. 2) scheint aus griech. oxowpa, aMipprfoiov, Spott, Stichelrede hervorgegangen zu sein. — Für ססמגור (Jona 9 b, 560 a) hat Cant. rab. 8, 9 לסניגור das allerdings dort eine andere Auffassung findet. Die Frage מאי ארץ bezog sich, wie Raschi richtig bemerkt, nicht auf die Bedeutung dieses Wortes. Die in Ar. gegebene Erklärung von ססממר befand