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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 64

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 64)
Language
German
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60 s. Pesikta rab. Ed. Friedmaim 100b) hat die Ed. princ. טורנים (d• t6(JVOC9 Zirkel, Kreis), welches Wort sehr gut zu dem Inhalte der Stelle passt. — Mit מתקהא (S. 302, col. 2. a. Pes. Ed. Buber 4 a) ist es, trozdem Jechiel nur diese LA. kennt, sicherlich nicht richtig, da das ל des Textwortes, das hier in anderer Form dargestellt werden soll, nicht vertreten ist. Es muss 0 מתקלחאn strömen sich ergiessend) gelesen werden. Der Autor dieser Deutung sezte מתקלחת מתלקחח• — Für die Erklärung von נאגא (S. 321, col. 2) kann von Fleischer’s Vermutung (s. Nachtr.) ebensowenig Gebrauch gemacht werden, als von der des Verfassers; es ist corrumpirt aus ßyr. יגגנא Peck (8• P. Smith II., 640, col. 2). — Bei עאני (S. 330, col. 2) ist schwerlich an einen Zusammenhang mit אגן (Mulde) zu denken; es scheint vielmehr pers. nigun (׳eingebogen, verkrümmt) (s. Vullers II 1344) darin zu liegen. — Dass נגוין (Inseln) mit נגב zusammenhängt, ist sehr unwahrscheinlieh; hier ist zunächst auch auf pers. angu (Vullers I, 127) zu verweisen, dessen Herkunft freilich ebenfalls fraglich ist. — Die zu נגירא (S. 338 col. 2) in den Nachträgen gegebene Erklärung durch נגף (ausdehnen, ziehen) ist schon aus dem Grunde, dass der Begriff des Heraufholens schon in אסקוך־ן ausgedrückt ist, nicht zutreffend; übrigens ist auch in der traditionellen Erklärung (s. Ar. s. v. נגר I) dem Worte die Bedeutung: Zaubermittel beigelegt. — In כדיין I (S. 342, col. 2) ist pers. naudan (Kanal, Wasserrinne, s. Vullers II, 1290) zu erkennen. — 354) גוץ, col. 2) ist vom zend. naz (knüpfen, verbinden) abzuleiten (pers. nazd). — 357) גרך, col. 1) ist vielleicht mit pers. nauk (Spitze eines Gegenstandes, s. Vullers II, 1371) verwandt, wonach תנוך Dach rabb. Auslegung den sich zuspitzenden mittleren Ohrenknorpel bedeutete. — Die Erklärungen zu מתמונה) גוון s• S. 361 u. Nachtr.) befriedigen nicht. Das Wort ist wahrscheinlich aus pers. naviden (krumm werden, müde werden, davon transit. na van i den, müde machen) entstanden. — Zu נון I (S. 364 col. 1) vgl. pers. naziden (gloriari). — Für נמפיון (S. 400, col. 2 nach LA. in Ar.) hat Tanch. Ed. Stettin, Mischp. No. 8 לנמסען vafiarMuov von va!m Fluss. — In נופך (S• 420, col. 2 s. Nachtr.) liegt wahrscheinlich pers. anfacht (Gewinnst, Kapital, s. Vullers 1,133). — Mit נקרים al. נקידים (S• 442 col. 2) ist bereits von Anderen 402 ל1) דיקרטיס, col. 2 s. Jahrb. 4, S. 117) identificirt worden. An unserer Stelle ist wol דרקניס draconarius (Fahnenträger) zu lesen. — נשא S. 447, col. 1 a. bab. k. 86a und sonst ist pers. nisch, Gift (Vullers II, 1388). — Dass סגלגל (S. 475 col. 2) rund bedeutet, ist nicht ausgemacht. Zur Vergleichung bietet sich arab. ssagh’ila (klein sein, magere Füsse haben) dar; סגלגל würde dann die in keinem Verhältniss zu dem Rumpfe stehende Schmalheit des Hauptes bezeichnen. — [Jeher סגנון (S. 476, col. 2) s. Jahrb. I, 213. — Das aus Jelamd. angeführte סגנורים ist — signarius (Fahnenträger). — סדקאריס (S. 481, col. 1 u. Nachtr.) ist offenbar sericarius (Seidenweber), (s. S. 508, col. 2) und davon der Name des Handwerks eines 80101^סליקראות• — Zu סיגא, Name eines Vogels (S. 486, col. 2) vgl. pers. sag (Vullers II, S. 181). — In אסתויט (Ned. 41a s.488, col.!)liegtpers. sutuhiden, ängstlich

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