Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 63)
- Language
- German
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folgt der Yerf. betreffs der Erklärung der Stelle 'בשיריהא ןד (J״ ^eza 2, 4) der in Meiri zu Beza 20 b dargelegten Textirung und Auffassung. Dann wird aber in diesem Saze gerade die Pointe desselben, nämlich der Hinweis darauf, dass der Stiel für die Axt aus dem Baume des Holzes selbst angefertigt wird, vermisst. Es scheint, dass das מלוי mit dem folgenden כסא zu einem Worte verbunden werden muss, in welchem griech. ^o/Xoq9 (Hebestange) zu erkennen wäre. Der Sinn dieses Sazes wäre demnach: Für jeden Balken (der aufgehoben werden soll) braucht man eine Hebestange, zu der er selbst das Holz liefert. — Das mit מינבז identische und aus מלווץ corrumpirte 8) מלןץן. Jahrb. I., S. 79, A. 22) sollte nicht mehr als Ortsname hingestellt werden, wie es S. 125, col. 2 und bei Kohut 1 c. II., 74, col. b geschieht. — מלילמא (das.) ist sicherlich nichts anderes als vo^uo^u (Schönhaks. v.) — Dass מלכיא (S. 133, col. 1 u. Nachtr.) fmXunUa ist, ist nicht so sicher, da hier von einem äuszeren Uebel die Rede ist. Es ist wahrscheinlich tAÜlY.71 (Erstarrung). — Für מנוביתא (S. 151, col. l)muss mit Nöldeke (Tabari S. 9, A. 3) מגוביתא (Magupatan, daraus mobedhan, mobedh, Priester) gelesen werden.—מניני (S. 152, col. 2) könnte wol von maena (kleiner häringähnlicher Fisch s. Levysohn Zool. d. Talm. S. 278) hergeleitet werden; sicherer ist jedoch, dass darin das pers. mahianeh, muhianeh, (Fischgelee) liegt s. Vullers II., 1131. Da dieses mit arab. צחנאה (*,ab. צחנתא) gleichbedeutend ist, so wird יצחנתא (Synh. 49 a) nur als pleonastische Erweiterung anzusehen sein und die sub. 2 verzeichnete Bedeutung für alle Stellen zu gelten haben. — Für *מנטרומין (Gen. r. c. 26 8. S. 154, col. 1 u. Nachtr.) hat Jalkut I., 47 die LA. מגרמטין» wofür 7^»**«״» מנמרטין*°* (die Fehllosen) zu lesen wäre. Durch ihre Schlauheit gelaog es den 8) זמזמים* P8• Jon. z. St.), tactische Fehler zu vermeiden. — Für מסיסלן־ן (al. מסבסלה j״ Sab. 7,2, s. S. 164, col. 1) ist sicherlich מטלטלה (Nebenform von •ז87 יטיטלמתא טיטותא Weinbeeren) zu lesen. — S. v. מסכה muss No. 3 ganz entfallen, da סרריוטון aus סוריסטין {ovQianU) corrumpirt ist, s. Frankel Mtsschr. 17. S. 381 A. — Zu מקורזל (S. 230, col. 1, s. Nachtr.) vgl. auch syr. קר״זלא (Knäuel). — מורנא (Made, S. 236 s. Nachtr.) ist wahrscheinlich das pers. mur, murianeh (Ameise), das im rabb. Sprachgebrauch eine erweiterte Bedeutung erhielt. — Für 239) מרגזאוה, col. 1, a. Midr. Ps 12) ist auch eine LA. מררגאוח vorhanden; ursprünglich lautete das Wort viell. מגסטראות (Magistratus). — Wenn מרזמא (Chul. 63 s. 247, col, 2 und Nachtr.), wie aus dieser Stelle hervorgeht, länglich bedeutet, so müsste vielleicht מרמנא pers. mar maneh (schlangenförmig) gelesen werden — Zu 252) מרמאר, col. 1) vgl. auch pers. marvarieh (Vullers II., 119). — Die Bedeutung von מרטיסה (S. 250, col. 2 a. j. Ab. sar. 2, 8) steht ebensowenig fest wie die von חיורנס* Für ersteres muss vielleicht מוטיטה (= a*׳*®*־»*׳*״» Brei) gelesen werden. — מרמלטא (Gen. rab. c. 17, s. S. 254, col. 1 u. Nachtr.) ist der Belegstelle nach vielleicht von /.io^w, tov (Gespenst, Schreckbild) abzuleiten; die Betäubung, in die der von blindem Schrecken Geängstigte verfällt, wurde חרדימת מרמוטא genannt. — Für מורנוס (S. 255,c01*