Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 49)
- Language
- German
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45 ist in der Responsenliteratur von Samaritanern selten und da auch nur in theoretischer Hinsicht die Rede (s Chagis הלי קטנוס I■» 126). Erwähnenswert ist, dass Isak Gard, der 1557 einem in LTsle wohnenden angesehenen Manne erlaubte, die Tochter der durch Chaliza von ihm geschiedenen Schwägerin zu heiraten, sich einen Samaritaner nannte1). VI. ]Bin Bruder Jakob Ibn iLdonija’s. Von dem Herausgeber der Bomberg’schen rabbinischen Bibel (Ven. 1524—25), der zu derselben die Masora zusammengestellt und Mose Nakdan’s Punctationslehre an’s Licht gezogen hat, ist blos bekannt, dass er aus Tunis nach Venedig gekommen und in den späteren Jahren daselbst zum Christentume übergetreten ist (Levita Masoret Vorr. 2). Selbst der Name Ihn Adonija kommt sonst nicht vor. Auf einem Aktenstücke in Resp. משפטי שמואל No. 85 ist אדוניה 'j אהר״ן בכמר ח*ים a^s Mitglied eines Dreirichter־ Collegiums, das wahrscheinlich in Patras sich befand, unterzeichnet. Die Verhandlungen über den dort besprochenen Fall begannen im Jahre 1528. Aller Wahrscheinlichkeit nach war Ahron ein Bruder Jakob Ibn Adonija’s. Der Name Adonija ist sonst ungewöhnlich. Mose b. Chabib (עזרת נשים Ed. Leipzig 71a) hält es für erwähnenswert, dass ein Babylonier in Jerusalem sich ansiedelte, der Adonija hiess. VII. Jakob Temerls. Dieser Name, der heutzutage höchstens noch in bibliographischen Registern einen Plaz findet, hatte seiner Zeit in der jüdischen Gelehrtenwelt einen Klang, wie er nur den gefeiertesten Grössen zu Teil wird Jakob Temerls war kein Schriftsteller von besonders hervorragender Bedeutung; 1) s. Resp. 1s. de Latas Ed. Wien p. 11 יצהק גארד והיה קורא עצמו השמרוני מאהי" שלא חזר מדעתי• Riesen Namen hat er auch in der Ueberschrift des von Josef Karo an ihn gerichteten Schreibens (s. dessen Resp. zu Eben ha־Eser No. 13.) Welches das in seinem Resp. (p. 3) erwähnte Werk ist, das wahrscheinlich die 613 Sazungen nach der Reihenfolge der Pericopen behandelte (בההוא דאיתא באי״ל פ, אחרי מוה) ist noch nicht ermittelt. י האיל□ hiess auch Ahron Kohen’s Ritualwerk (s. Zunz, die Ritus 33 A. e.)