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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 48

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 48)
Language
German
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44 Lugd. Batav. p. 111) 1). Wo er die Gelegenheit dazu erlangt hat, ist ungewiss, da wie der Name auch die Heimat des Verfassers nicht bekannt ist. Dass im Jahre 1481 in Kairo eine samaritanische Gemeinde bestand, die noch ein Rest alter Ansiedlungen war (8. Nutt, fragments of the Samaritan Targum, introd. p. 26 Anm.), erfahren wir aus dem Reiseberichte des R. Meschullam voll Volaterra (Nutt 1. c. s. Luncz Jerusalem, Jahrb. u. s. w. hebr. Th. p. 185). Dieselbe bestand damals aus 50 Familien, die eine eigene Synagoge besassen. Etwas jünger ist eine Nachricht über dieselbe, die wir einem Responsum Tarn Ihn Jachja’s (No. 204) entnemen. Es wurde nämlich an diesen eine Anfrage gerichtet, ob ein Vorhang zur heiligen Lade, der eine sechszeilige Inschrift in samarit. Lettern enthält und der Gemeinde in Widdin (oder: Ofen) zum Geschenk gemacht wurde, in Gebrauch genommen werden dürfe.2) In dem auf dieselbe erteilten Gutachten, in welchem er zu einem verneinenden Resultate gelangt, bemerkt er, dass dieser Vorhang, den er gesehen, sich früher in der samaritanisehen Synagoge in Kairo befunden habe 3) und durch Verkanf an einen rabbinischen Juden gelangt sei. Er weiss, dass die Samaritaner in Kairo, Damaskus und anderen Orten Gebetsversammlungen haben4 *). Auch David Abi Simra war veranlasst, der Samaritaner in Kairo zu gedenken, da es vorkam, dass die grossen Steinplatten, welche die Leichen- Stätten bezeichneten, von den Arabern gestolen und, nachdem die Inschrift von denselben weggelöscht war, an Juden verkauft wurden. Es entstand nun die Frage, ob Steine, die auf samaritanischen Grüften sich befanden, von Juden verwendet werden dürfen 6) Der Samaritaner in Kairo gedenkt auch Josef del Medigo. Es wohnten nämlich solche der öffentlichen Disputation bei, die er mit dem muhamedanischen Gelehrten Ali b. Rahmadan hatte6). Sonst כי הרבנים יאסרו כי הטהרה חהיה במקום (במקוה •1) המים וכן ד ראיתי לשמרונים כו חם עושים במקוה מים• Ueber die karäische Praxis vgl. Resp. Bezalel Aschkenasi No. 3. ראובן הקדיש פרוכת אח׳ לבירי״כ של מדון ועל הפרוכת כ רש ינחה (־ ר״ל מרוקמות ששה שורות של כתיבת שומרונים הורני וכו׳• Für כרש׳ ist vielleicht כרשונית (Karschuni) zu lesen? 8) ופרבת זה לא נשתמשו בו אלא בכנסת שלהם במצרים לפני ההיכל• 4) בכל המקומות שמתקבצים שם להתפלל בדמשק ומצרים וזולתם •מהמקומות ף s. ßesp. David Abi simra No. 741. נהגו במצרים להניח על המסיס מצבות של אבן גדולה וכותבין עליו שם המת וכשמסנין אותו לירושלים באים הגוים וגונבים אותן ומוחקין הכתיבה וחוזרין ומוכרין לישראל וגם מאותן מצבות שגונביי מעל הצדוקים והשמרונים אסור ליקה מהם ■ Es scheint, dass die Leichen nach Jerusalem überführt und nur vorläufig in Grüften aufbewahrt wurden. 6) D. Medigo Sod ha־Jesod 41a.

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