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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 40

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 40)
Language
German
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36 1530 eine Pilgerreise nach dem heiligen Lande*) und hielt sich nach seiner Rückkehr von derselben in Lublin auf, wo er 1541 verstarb 2). Ueber Nachkommen desselben haben sich keine Nachrichten erhalten3). Die ״grössten seiner Schüler“ waren R. Schachna v. Lublin und Meir v. Padua4); der Pollak zu sein. Kaidenover (61 תפארת שמואלa zu Ascheri Berach. III) teilt mit, was er in seinem Namen gehört hat. Was in 495 ,269 מטה משה, 1012 von ihm citirt wird, ist auch aus anderen Schriften bekannt. Die Chiffre ךי״ח in den Glossen zu R. Jona’s 89 אסור והיתרb bezeichnet nicht R. Jakob Pollak, obzwar es immerhin möglich wäre, dass dem Autor derselben, R. Süsskind, dem Grossvater des R. Michael Theimer (s. 99 ברכות המים b) Bemerkungen desselben Vorgelegen haben, sondern ist in ך״ף (R. Perez von Paris) zu emendiren s. Schaare Dura No. 27. Ebenso ist in Resp. Isr. Bruna No. 58 ממהר״ף zu lesen vgl. No. 277 ff. Es ist ein deutscher Rabbiner, R. Perez (ib. 119 a) gemeint. Wer לקט יושר) הרב ר״יף יצ״ן bei Steinsch. HB. 19 S. 30) ist, bedarf noch der Ermittelung. Im Yerzeichnisse חרושי החנוכי (Handschr.) fand ich folgendes Vermerk: מי שכתב לבתו סך ונרוניא ומשליש הנרוניא ביר שליש והרווחים יעלו עד החתונה לטובת הזוג אם וש תביעה לקהל מחמת מסים מנדוניא הנ״ל עד זמן החתונה •מהר״ר יעקב סאלק ף S. Halberstamm 1. c. 1532 war er in Italien. Gans, der ihn um 1530 sterben lässt, wusste wahrscheinlich nur, dass er um diese Zeit nicht mehr in Polen war. 2) S. d. Grabschrift bei Haiberst. 1. c. Zunz Sterbetage S. 34. 3) Dass Hirsch Pollak (Gal-Ed. No. 67) sein Sohn war, ist nicht gewiss. Den Namen Pollak führen: R. Elieser (Resp. Isr. Bruna No. 58) und Abraham, ein Eidam des bekannten R. Isak b. Bezalel, □הגאון הגידול כמהד״ר אברח פולק ן״ל ke1 Juda Pochawitzer (Vorr. zu קנה חכמה und zu דברי חכמים)» vielleicht derselbe, der nach Zunz (a. a. 0.) 1577 Rabbiner in Lubmila gewesen. R. Mose Pollak in Rand-Tosafot zu Ketubot 5 a (s. Schitta 5 a Afgsw. אלא) ist vielleicht Mose Tachau, den auch Nachmani Mose von Polen nennt. Der Name סולק auf dem Titelblatte des Schriftchens ויקם עדות ביעקב w*e aus Zemacli David geschöpfte Angabe daselbst ist einem Irrtume des Herausgebers zuzuschreiben. Der Verf. der Resp. hiess blos Jakob b. Isak Halewi. Jakob Reischer bezeichnet dieses Responsum daher vorsichtigerweise als מיוחסת להגאו; ר״י סאלק (s• Resp. Schebut Jakob I, 99; Chinuch Bet Jehuda 132). 4) Straszun bemerkt, dass R. Meir Lublin (Resp. No. 35) Jakob Pollak, den er daselbst erwähnt, nicht als seinen Lehrer bezeichnet; es ist dies jedoch nicht auffallend, da er an dieser Stelle blos über den Inhalt der von Prag an ihn ergangenen Anfrage referirt. Mose Isserls (Resp. No. 41) bezieht sich nicht auf dieses Gutachten, wie der Editor desselben angiebt, sondern auf Resp. M. Pad. No. 86. — Ueber Schachna s. auch Darke Mosche zu T. 0. Ch. 651, 9.

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