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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1885-01-01 · VII. (1885) · page 24

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VII. (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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20 schickte Bewegung blieb sein Stock der Breite nach zwischen den Thürpfosten stecken und versperrte ihm den Eingang. Als nun die umstehenden Leute darüber zu lachen anfiengen; rief ihnen der Narr zu: Gewis hat der Bastard Euch gesagt, dass ich ein Narr bin!1) Manches vulgäre Sprüchwort, über dessen Herkunft man später im Unklaren war, wurzelt in irgend einer Haggada, die ihre Spuren im Volks munde zurückliess. So ist die sprichwörtliche Anname, dass die Vorsänger Narren seien (s. Jahrb. 4, S. 104), aus der Deutung des Midrasch zu Koh. 7, 17, wo in den ״Narren“ des Schriftwortes ״Vorbeter“ erkannt werden, hervorgegangen2). Von den Sprüchwörtern der Haggada sind übrigens die wenigsten Volkseigentum geworden und auch solche, die sich ihrer Fassung nach ganz dazu eignen könnten, unbekannt geblieben. So hätte das latein.: nitimur in vetitum etc. in der Form, in der der j. Talmud (Joma 6, 4; Nedarim 9, 1) es darbietet (אין היצר תאב אלא דבר שאסיר לי) als allgemeiner Volksspruch dienen können, dennoch hat dasselbe keine weitere Verbreitung gefunden3). Sprüchwörter lernt man überhaupt selten aus literarischen Quellen kennen; sie sind Product der Volksweisheit und Lebenserfahrung, und als solche ein allgemeiner Besiz, der nicht in אמרי אינשי הלציי השוטה הוא גרוע מן הממזר ובן הנדה ולמדה ר זה ואומרים שפע□ א׳ רצה הממזר והשוטה ללכת יחד בדרך ואמר הממזר לשוטה למען הרחמים שמור נפשך מלדבר כסילות ואל חגלה שאני ממזר ואני לא אגלה שאתה שיטה הישיב טוב ויפה הדבר הזה וכאשר באו למלון אמר הממזר אלך בראש למלון ואגיד חככם א' בא אחרי ויהי' לנו לכבוד ולתפארת ויאמר השוטה הן לא יהיה כדברך וכן עשה הממזר והשוט' 1בא אחריו במקלו וארכו ושל מקלו החזינק] ברוחב הפתח ולא היה יכול־ להכנם והתחילו לשחק עליו כל־1 העומדים ויען השיטה בודאי הממזר הגיד 18 אורי וישעי) שאני שוטה הרי כאן שהשוטה גרוע מן הממזר a). ף in dem Saze. . .מאיש שומע שיר כסילים אלו המתורגמנין bestand für המתורגמנין auch die LA. החזנין (s* Lurja z. SU. Die Narrheit wurde darin gefunden, dass die öffentlichen Vorleser oder Vorbeter ihre Stimme gerne hören lassen. 3) In Mercurius quadril. Ed. Basel 1637 p. 17 wird der lateinische Spruch in folgender Weise wiedergegeben: חפצינו במה שאסור לנו ונכסיף מה שאין ברשותיני•

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