Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 228)
- Language
- German
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224 einem Verbote und will, dass man mit denen, die dasselbe übertreten, in keine Verschwägerung eingehe (s. Jakob b. Ezechiel 13 שם טוב b). Man erkennt auch daran die alles Masz überschreitende ascetische Richtung R. Jesaia’s, die freilich bei einem Manne, der ganz von der Lurjanischen Kabbala beherrscht wird, nicht Wunder nimmt. 37. Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Dyhernfurth vom Bezirksrabbiner Dr. M. Grünwald in Velovar. Breslau 1881, Selbstverlag. 47 S. Der Verf. macht uns mit den Inschriften der Grabsteine, die sich auf dem Friedhofe der isr. Gemeinde zu Dyhrenfurth befinden, bekannt, indem er dieselben im Originaltexte mittheilt und sie mit entsprechender deutscher Uebersezung und erklärenden Anmerkungen versieht. Die älteste stammt aus dem J. 1690 (s. S. 8). Für 68 •3) קויררש), das dem Verf. spanisch vorkommt, muss קוידרש (Kauders) gelesen werden. Ein Rabbiner Samuel Kauders in Prag ist als Verf. der Responsensammlung עולת שמואל bekannt. Der Name 70 •3) מרב) ist verdächtig und wird סרים dafür zu sezen sein. Der Buchstabe ס (S. 75) ist viell. Genitivzeichen. Für נאנונה (S. 84) 1. ונאמנה• Der Inhalt dieser Schrift ist auch von culturgeschichtlichem Interesse. 38. Rabbi Jesaia Berlin, eine biographische Skizze, im Rabbiner- Semminar zu Berlin, vorgetragen von Dr. A. Berliner, Berlin, Benzian 1879, 30 S. Die kurze Notiz, die Carmoly über Jesaia Berlin gegeben (Revue orientale III. 4). 310) kann nicht im Entferntesten Anspruch darauf machen, als eine Biographie desselben zu gelten. Dem Verf. vorliegen־ der Schrift standen überhaupt keine nennenswerthen Vorarbeiten zu Gebote, dafür aber auszer den zerstreuten Daten, die erst entdeckt werden mussten, manche handschriftliche Materialien, mit deren Hilfe es ihm gelungen ist, ein zusammenhängendes Lebensbild des Meisters der Talmudforschung herzustellen. Der Vater R. Jesaias muss seiner Zeit ein hochangesehener Gelehrter gewesen sein, da er sonst nicht das Gaon bezeichnet werden konnte (s. S. 8). Auch in Jakob Gleiwitz’s עטרת