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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 226

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 226)
Language
German
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222 ßuber Lekach tob. Einl. p. 56 A. 29), leztere auf einer Combination mit dem Rabbiner Simon Kohen (s. S. 16). Für beide ist keine andere Autorität, als die des Titelblattes vorhanden, die aber hier um so weniger Beachtung verdient, als in Saloniki, wo der Jalkut zuerst gedruckt wurde, Traditionen vorhanden waren , nach welchen der Yerf. dieses Werkes so ziemlich ein Zeitgenosse jenes R. Simon Kohen gewesen sein muss. Der S. 17 genannte R. Simon an der Pfort ist wahrschein־ lieh R. Simon אושנברג (Aschaffenburg), der an der Judenpforte (später Schlieszpforte s. Batton örtl. Beschr. I. S. 104) gewohnt haben mag. Auf dem Titelblatte seines 1588 vollendeten Supercommentars zu Jizchaki’s Pentateucherklärungen wird derselbe als הגאון החשיך bezeichnet. An eine Combination mit dem Yerf des Jalkut ist nicht zu denken. Das Buch ist vielleicht nicht einmal auf deutschem Boden entstanden. Der Corrector der Ed. Frankfurt a. 0. will erfahren haben, wie die Zeitgenossen des Verfassers derselben über ihn urteilten. Dieser Bericht wird wol nicht wörtlich zu nemen sein. Beachtenswerter ist das eigene Urteil desselben, dass in Jalkut hinsichtlich der Zusammenstellung der Schriftauslegung Aehnliches geleistet wurde wie in dem Werke Alfasi’s betreffs der alten decisorischen Literatur. In vorliegender Schrift (S. 7) wird eine Parallelisirung mit Maimonides Mischneh-Tora versucht. Die Bemerkung, dass der Jalkut sich durch die Quellenangabe, die in lezterem Werke nicht ge. boten wird, sich vorteilhaft unterscheide, ist ganz zutreffend, doch wird man der Anname, dass in demselben die Tendenz, Hagadas und Lehrstücke ethischen Inhalts zusammenzutragen, vorwalte, nicht beistimmen können, da fast der gesammte halachische Midrasch darin an den betreffenden Stellen Aufname gefunden hat. Der Rabbiner Jehuda b. Mose ha-Cohen (S. 6) wird auch als Verfasser des Klageliedes um die Opfer der ersten Frankfurter Judenschlacht genannt (Kinot Ed. Bär 121 a), doch ist am Anfang der zweiten Strophe der Name Ephraim ha־Lewi akrostichisch angebracht.1) An Jehuda Cohen war vielleicht auch das Gutachten des R. Meir von Rotenburg in einer durch die Frankfurter Verfolgungen entstandenen Erbschaftsfrage gerichtet (שהשבתי בשכבר על גזירת ־ךךך*^ק בורט על מעשה כזה ßesp. Ed. Crem. No. 82).2) Ueber Natan Epstein (S. 13) hat Carmoly eine kurze Notiz in Stein’s Volkslehrer 9 S. 156 gegeben. Ueber Samuel מץוא (S. 21 A. 1) vgl. das Nähere bei Zunz ges. Schriften 3 S. 212 und Carmoly a. a. 0. S. 157 (der ihn Samuel ״von Zay“ nennt!) Derselbe ist wol הגאון מהר״ר שמסצל» dessen Frage Hirz Treves beantwortet (20 נפתוליa) *) אלו פלגי□ רואות ישקו מקורי המורים?1מורים ולשתי ישיבות• 2) Es möge hier auch bemerkt sein , dass der in R. Jona’s אסור ר' שמואל מברונקבורט (41 ,58) והיתר nach Bamberg gehört.

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