Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 225)
- Language
- German
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221 Lesebuch für die Jugend, Wien 1815, 8. (40 S. Die Vorrede ist ׳q unterzeichnet, viell. Josef Veith?). 24) ,ישפר שירה המרד Gedicht über die Mischna von Elia Levi in Alessandria, Mantua 1748 (4 BL). 26; תפלח הרעש von Mose Zacut, Mantua 1693, 8 (4 B1.) 27) תקנית מחברה קדישא מנחם אבלים דק״ק ראטרדם- Amsterdam 1814. Viele hebräische Einzelgedichte und Gelegenheitsschriften, die sich in meinem Besize befinden und noch nicht bibliographisch verzeichnet sind, lasse ich hier unerwähnt. Der Verf. nimmt auch die Namen von Büchern auf, von denen durch die Autoren, die sie in ihren anderen Schriften citiren, blos die Titel oder einzelne Stellen bekannt geworden sind. Aus dieser Classe sind fast noch eben so viele nachzutragen, als angeführt sind. 36. Frankfurter Rabbinen, ein Beitrag zur Geschichte der israelitischen Gemeinde in Frankfurt a. M., von R Simon Hadarschan bis R. Jesaia Halevi (1200 - 1619) von Dr. M. Hor^vicz, Rabbiner, Frankfurt a. M. 1882, 9 u. 60. An die vom Verf. S. I. besprochene Stelle in R. Elieser b. Natan’s Eben־ha־Eser (79 c) knüpft der Herausgeber dieses Werkes (s. 2 a) die Bemerkung ואיפשר שמשום זה הפסק כשיתשבר לאחר כך קורי! לפרנסי ״) הקהילה ורנקבורט בני חבורה עד היום הזהVielleicht nennt man gemasz dieses Bescheides, seitdem Juden in Frankfurt sich niedergelassen haben die Vorsteher dieser Gemeinde ״Mitglieder des Verbandes“, wie es noch heutigen Tages geschieht). Unter חבורות;{יו־ sind nach dieser Auffassung Gemeindebehörden, Collegien zur Verwaltung des Gemeinwesens zu verstehen. Solche waren also zur Zeit R. Elieser’s in Frankfurt nicht vorhanden. Die Worte לעיר שיש בח יהודים lassen darauf schlieszen, dass die Juden damals auch keine ständigen Wohnsize daselbst hatten, sondern, wie (ib. 71a) berichtet wird, zur Messzeit sich dort längere Zeit aufzuhalten pflegten. Da das Datum in den Formularen (140a) nicht als authentisch anzusehen ist, eine jüngere Jahreszal als 1151 in dem Werke nicht vorkommt und R. Elieser damals schon in weit vorgerücktem Alter gestanden hat (14 b No. 26),* l) so kann es als sicher angenommen werden, dass es in der Mitte des 12. Jahrhunderts in Frankfurt a. M. noch keine jüdische Gemeinde gab. — Von dem Verf. des Jalkut (S. VI. u. 2 - 5) ist es weder sicher, dass er in Frankfurt gewohnt hat, noch dass er R. Simon geheiszen hat. Erstere Angabe beruht auf einer Verwechslung dieses Werkes mit dem fast gleichnamigen הלקם ,D (Collectaneen aus dem Pardes s. *) Die Documente (Resp. Meir b. Baruch, Ed. Prag Fol 112) bieten auch nicht den geringsten Anhaltspunkt für eine nähere Begrenzung seiner Lebenszeit, da das Referat 'ורבינו שמואל בר מאיר ור' יעקב ס <col. c. Z. 1 V. u.) mit der vorhergehenden Urkunde in keiner Verbindung steht.