Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 211)
- Language
- German
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207 ישך verstanden (nur Peschittho hat die LA. וי$א. Nach Pesikta (Ed. Buber 61b wurde von den Schamaiten כבש (kämm) mit $בב combinirt, während die Hilleliten □כב gelesen haben wollen (s. Note 102 das.). Es scheint auch zweifelhaft gewesen zu sein, ob das Wort כבש oder כבש laute. — Für Singular und Plural (s. S. 35) hat Sifre II, 406 (Ed. Friedm. 131a) die Bezeichnungen לשק מועט u• לשק מרובה — Die Bemerkung zu Est. 2, 6 אשר הגלה מירושלים שגלה מעצמו (Meg- 13 a) will besagen, dass Mordechai zu Denen gehörte, die freiwillig zu Nebukadnezar übergingen (2. K. 24, 12), und nicht zu den zwangsweise exilirten Yornemen (v 14). Indem der ReJativsaz אשל הגלה נבכדנאר nur auf die vorhergenannte גולה bezogen wird, wird constatirt, dass diese die lezteren bezeichnet. Es wird hier übrigens aus dem überflüssig scheinenden מירושלים» nicht aus der Hophaiform הגלה gefolgert,1) dass Mordechai sich freiwillig in’s Exil begeben hat. lieber die Erklärung in Tosafot z. St., die demnach sich nicht als die richtige herausstellt, vgl. auch Josef Flesch in Bikkure ha־Ittim 11 S. 70—72. In 25*) צוף דבש a) wo diese Stelle ausführlich besprochen wird, wird noch auf mehrere Deutungen hingewiesen, in denen die Niphal- und einmal auch der Hoplial-Form (Exod. rab. c. 52!המשב ץעמד מעצמו של הוקם המשכן reflexire Bedeutung beigelegt wird. 29. Die handschriftlichen Verzeichnisse der königlichen Bibliothek zu Berlin. Zweiter Band. Verzeicbniss der hebräischen Handschriften von Moritz Steinschneider. Mit drei Tafeln. Berlin 1878. 4. 8 u. 129 S. Es lässt sich voraussezen, dass die Sammlung hebräischer Handschriften die sich in der königlichen Bibliothek der Reichshauptstadt befindet, durch weitere Ankäufe und Schenkungen noch manchen namhaften Zuwachs erhalten wird. Dieselbe ist bis jezt im Vergleiche mit dem Bestände, den manche andere öffentliche Bibliotheken nach dieser Richtung hin aufweisen, nicht gerade reich zu nennen. Die Beschreibung kommt aber desshalb, zumal sie von so erprobter Hand geliefert wird, bei Weitem nicht zu früh Ein groszer Theil der hier verzeichneten Codices verdient wegen der in l) Bei Tobia b. Elieser z. St. (angef. von Alkabez 64 מניח הלווb) fehlt zwar □למירושלי doch ist deshalb die Richtigkeit der überlieferten LA. nicht zu bezweifeln. Für יה ויכין das. 1. ירמיה• Vgl. Pfeudo-Raschi zu Meg. 1. c.