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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 197

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 197)
Language
German
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193 wirrung gebracht. Dasselbe Argument hielt I. Ch. wahrscheinlich auch der Erklärung Saadja’s zu Num. 22, 28 entgegen (s. J. E. z. St). Ueber Hai’s Kitab Al־chawi (bei Ibn Esra Einl. zu Mosnaim המאסף '□ genannt, von Abr. Bakrat 24 a als הכולל 'D citirt) wäre die in Aussicht gestellte nähere Mittheilung sehr erwünscht. — Durch die Untersuchung (A. 19 S. 13) ist die Frage über Hai's Verhältniss zur Mystik hinlänglich erledigt Aus einem Responsum desselben, das in Mordechai Schebuot 759 (vgl. Resp. Meir b. Baruch, Ed. Prag 120—122) *) ist zwar zu schlieszen, dass R. Hai der mystischen Zusammensezung der Buchstaben einzelner pentateuchischer Verse zu Gottesnamen einige Bedeutung zuschreibe, hiefür waren ihm wahrscheinlich die betreffenden haggadischen Traditionen maszgebend. — Zu A. 23 vgl. Jahrb. 4 S. 184 und Resp. Mose Minz No. 11, wo betreffs der einander widersprechendeu Bescheide Hai’s angenommen wird, dass eine Verwechselung von zwei gleichnamigen Gaonen stattgefanden hat (יכמדומה לי ששמעתי דתרי ר׳ האי הוי וא׳ נכחב האי וא׳ נכתב האי[י] •)• — lieber Ibn Al-Akuli (bei Munk Guide I, 462) ist freilich nichts Näheres bekannt. Grätz (V. 343) vermutet, dass er mit Al- Mokammez identisch sei. Die Begründung (A. 3 das.) ist bekanntlich nicht stichhaltig (vgl. Schorr Hechaluz 6 p. 74 ff Geiger in Oz. Nechm. 4, p. 28 ff.). Es ist aber immerhin möglich, dass אלעאקולי aus אלעך־אקי ver־ schrieben ist (vgl. אלךיקי bei Mose Ibn Esra in A. 115). — Die Frage über den Verfasser des in den alten Talmudicommentaren citirten 'ס מחיבות (s• A. 73) kann hier nicht in Kürze erledigt werden; die Emendation von 'בס *n בשב ספר bei Nachm, zu Git. 66 b wird der Verf. nach der in A. 73 angeführten Bemerkung Asulais wol selbst verwerfen. Die Worte וכן סדרן ר׳ שמואל בן הפני זל בם' המי besagen, dass in diesem Werke im Namen Ibn Chofni’s dieselbe Ordnung angenommen wird. Was שער ישיבה של יסין (Ittur Ed. Lemb. I, 16 c) bedeutet, kann nicht fraglich sein, da der Verf. des Bostanai-Büchleins, dessen diesbezügliche Angabe als zuverlässig gelten darf, ausdrücklich bemerkt ראשי ישיבות אחת שר ימין ואחת של שמאל ימין היא סוריא(סורא •1> ושמאל ־־־ •נהרדעא ופומבדיתא von Luzzatto nachgewiesene Stelle (A. 87) ist dieselbe, die in Mord. Ketubot No. 131 (wo fehlerhaft פנחס ff שמואל) angeführt wird. — Zu den Autoren, die aus J. Ch.’s □שערי citirten S. 5 A. 83—89 gehört auch R. Jona (4 ,53 אסור והיתר Ed. Prag 89b). — Die Bedeutung des Titels דיינא דבבא (A. 124 p. 48) ergiebt sich aus den ^TalmudstellenBab. kam. 113a und Bab. Bat.65a; dass die Gerichtsstelle, an der x) Ueber ältere den Gegenstand besprechende Responsen der Gaonen Jehudai u. Sar Schalom s. Chemda genusa 75, Resp. Gaon. Ed. Mantua 123, Schorr Hechaluz 7, 142. 13

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