Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 194)
- Language
- German
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190 23. Studien und Mittheilungen aus der Kaiser! öffentlichen Bibliothek in St. Petersburg von Dr. A. Harkavy, erster Theil. Poetisches von Samuel ha-Nagid. St. Petersburg 1879, 8. 16 u. 192 S. Auszer den zerstreuten Resten seiner Spruchpoesie ist von den Dichtungen des Fürsten R. Samuel von Granada nur Weniges bekannt geworden, ln vorliegendem Werke wird nicht nur von ersteren eine wolgeordnete und, soweit die Quellen es ermöglichen, vollständige Sammlung sondern auch eine ziemlich bedeutende Anzal gröszerer, zumeist lyrischer Dichtuugen R. Samuels, die der Herausgeber in einem handschriftlichen Convolut aufgefunden hat, in sorgfältig revidirtem Texte dargeboten. Es ist nicht unwahrscheinlich, wie der Herausgeber (S. IX) vermutet, dass manche von lezterer zu der Liedersammlung ״Sohn des Psalters“ gehörten. Hr. Dr. H. beabsichtigt diesem Bande eine ausführliche Biographie R. SamuePs folgen zu lassen, und stellt vorläufig in der Einl, die Urteile der alten Kunstrichter1) und die aus den neuen Quellen sich ergebenden geschichtlichen Daten zusammen. Zu den einzelnen Gedichten werden im Anhänge textkritische und erläuternde Bemerkungen gegeben, doch wird im Einzelnen noch Manches zu verbessern und nachzuholen sein. S. 1 Z. 6 gehört ויךןיי> das. Z. 12 וןה zur folgenden, das. Z. 15 כסיל zur vorhergehenden Zeile S. 2. Z. 5 t. ומדור k ומרוד von דוד (Ps. 5. Thr. 1,7). Das. z. 7 gehört die erste Sylbe zu Z. 6; Z. 9! 'כר S. 3 Z. 1 1. [קךעה[אל• Der Ausdruck;וזורך für das Neulicht des Mondes (S. 3 Z. 12) enthält wahrscheinlich eine Anspielung auf die technische Bezeichnung מולך (vgl. die Definition bei Abr. b. Chija S. ha־Ibbur p. 34). S. 8. Z. 13 ist שונאה und die lezte Silbe mit der ersten der Schlusszeile zu verbinden , wo demnach תחלה das erste Wort sein würde. Wird Z. 13 (wie das Metrum erfordert) צדקה gelesen und לצריה *n לצירה verwandelt, so ergiebt sich ein leidlich guter Sinn (״als wenn ich mir einen zum Freund erkoren hätte? der das Lob zu hassen scheint und seinen Feinden nicht zürnen darf“), p. 10 z. 1 f.לעיין.1 לוין, p. 11 z. 4! ושכחחיך p•!4: z. 4 1. לבשר z 6 מסיבים• Der Schluss des Gedichtes No. 16 (p. 17 Z. 13,14) ist zu אהבתיך (Z 11) zu beziehen. S. sagt, er habe den Freund geliebt in den Jahren der Ruhe (d.i. d. Kindheit s.Z.12, in der das ״Böse noch schläft,“ der Hang zum Schlechten noch nicht erwacht ist) und in den guten Tagen im Lande der Jugend, p. 25 Z. 10 1.? אני מה (vgl. den Text in הכרמל)• D*e ein Gebet 4) Für חזקים וחדשים bei Charisi (Mak. 3) hat Juch. Ed. Fil. 34 חדשים וחרשים (»neu und künstlich“).