Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 192)
- Language
- German
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188 Ascher auch zweibuchstabige Wurzeln annimmt, wie dies durch die Worte וכתאומים לידי אשך (P• 4 2. 1) angedeutet wird. — Z. 12 kann nach den Z. 13 angeführten Beispielen der Passus ואס יהיה לפניהם דגען unmöglich richtig sein; es muss heiszen: ואם יהיו לפני אוח דגש; in 2. 14 ist vor על wahrscheinlich ויצאו ausgefallen; es ist von Schwa in der Mitte des Wortes die Rede. — Di: S. 31 A. a. gegebene Erklärung des Namens מקיף für den Bindestrich hat auch Arquevolte in Arugat ha־Bosem c. 11 (anders Levita), er verweist auf die analoge Bezeichnung סמוך (s das. Ed. Amst. 29 b). — Der Ausdruck כלויוח CHD (P34 ״ Z. 11) scheint corrumpirt zu sein; vielleicht ist zu lesen תסמך בלויות («lehnt sich an wie etwas Hinzugefügtes“ s. 1. K, 7, 29). — No. 51 u. 53 werden doch von Levita (פרקי אליהו Ed. Basel 1527 g, 3b) aus 'מסורת ף אהרן כ״ץ Citirt. — Betreffs der zwei zulezt angeführten Wörter, in denen ein Buchstabe in kleiner Figur zu schreiben ist (p. 49), vgl auch Elasar v. Worms, Rockeach No. 235, wo פרשנרתא nicht erwähnt, dafür aber in פרמשתא für die zwei vorlezten Buchstaben diese Schreibung verlangt wird. Es verdient dies erwähnt zu werden , weil diese Tradition vereinzelt dasteht. — Ueber ב" יה ש״מו (No. 66) s. Bechai Pentateuch- Comm.. zu Exod. (Ed. Krakau 85 a), der die gleichen Varianten wie das Verzeichniss bei Meir ha־Lewi (s. p. 54 A. 3) hat und Maimoniot zu H. Sefer Tora§No. 9, aus dessen Erläuterung sich dieselben erkiären. — Die Anzal der Buchstaben in der Tora, die Levita angiebt (s. p. 55 A. 1) beruht auf einem alten Notarikon (vgl. Cantarini 33 #ת קץ a, Worms סייג 16 לתורה b). — Die Bezeichnung des Kamez durch 71 §) עין מצרי s. A. c.) ist unerklärlich; es ist nicht unwahrscheinlich, dass מצרי aus ק]מצה] verderbt ist. Der Disjunctivsaz ואם יפול הדבר hehandelt das waw convers., durch welches die Perfectform zur Hin- Weisung auf Künftiges dienlich gemacht wird. Zur Sache vgl. auch Ibn Ganach opuscules, Ed. Derenbourg 338—342, Rikma p. 51, Ephodi p. 74. — No. 71b bedarf einer nähern Erklärung. In dem ersten Saze סדר כל משמע אומץ המקרא צרוף התורה ׳בלי חבמה ניב הגרון mit welchem סדר המדבר (P■ 31 2.1 ff.) correspondirt, wird gesagt, dass Vocale und Consonanten hörbar werden. Erstere werden in No. 36 אומץ המקרא genannt.1) Der Inhalt derselben ist: Was beim Lesen der heil. Schrift gehört wird, sind Vocale, durch welche die Sylben zusammengesezt werden, und Sprachlaute, die durch die zur Hervorbringung der Gedanken dienenden Organe zum Ausdruck kommen. Dieser Ausdruck erinnert an die jüngere Bezeichnung אמות הקריאה (matres lectionis) und ist vielleicht אומץ hier als ein an □א anklingendes