Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 189)
- Language
- German
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185 Mystik sich anschlieszt, folgt die Charakterisirung seiner häufig auf Zalentheorie basirenden Speculation, worauf der Verf. zu seinem eigentliehen Thema übergeht. Die gründliche Auseinandersezung der Stellen matemathischen Inhalts und die Analyse der von J. E. verfassten arithmetischer Schriften ist auch in literarhistorischer Hinsicht besonders beachtenswert. Es erübrigt blos auf einzelne Zeugnisse hinzuweisen, die hier vermisst werden. In einem alten Gedichte (68 המבהשb) wird Ibn Esra als Arithmetiker Euclid zur Seite gestellt; Josef Ibn Schemtob (□כבוד אלהי Bg• 716 ל.) beruft sich auf J. E.’s Urteil über den Nuzen der Mathematik, das er in der Einleitung zu einer diesbezüglichen Schrift dargelegt hat; Hirsch b. Jesaia (נפתלי אילה שלוחה Nachw.) hat ein von J. E. verfasstes handschriftliches Werk über die Zalen- Wissenschaft erlangt, das er in dem zweiten Theile seines Buches stets anzuführen verspricht. Erfahren wir durch Steinschneider Näheres über J. E.'s Arithmetik, so erhalten wir durch Bacher genaue Auskunft über das lange verloren geglaubte grammatische Werk Jesod Dikduk. Lezterer hat es verstanden, aus den unzäligen, theilweise in gröszeren Schriften gesammelten, theilweise aber auch vielfach zerstreuten, den Charakter und die Formenlehre der hebräischen Sprache betreffenden Meinungsäuszerungen ein nach Maszgabe des vorhandenen Materials vollständig geordnetes System zu schaffen, so dass man einen klaren Ueberblick über dieselben gewinnt. Bei jeder Einzelheit werden die sämmtliehen Belege beigebracht und mit einander verglichen , wodurch auch für manche sonst unverständliche und missverstandene Angaben die richtige Erklärung ermittelt wird. Die Erklärung der schwierigen Stelle Zachot 28a über die Bedeutung des Buchstabennamens Kaf (S. 52 A.) hat auch Moscato (zu Kusari 3, 5), vgl. auch Palakera (0' הנפש c״ II. wo הכף die richtige LA. ist). — In Bezug auf die von J. E. nicht angeführten uncombinirbaren Buchstaben ist wenigstens hinsichtlich der Verbindung Qp (S. 56 A. 22) zu bemerken, dass dieselbe auch beiMenachem S. 10 gestrichen werden muss, da er selbst S. 185 'col. 1 ein Wort, in welchem sie vorkommt registrirt. Nach M beziffert sich die Zahl solcher Buchstabencombinationen im Ganzen auf 98, es werden aber im Einzelnen 101 angeführt. In der ersten Klasse muss □p, in der zweiten ץ ף und שץ (lezteres im Worte שצח) ausgeschieden werden. Demnach ist בזפרונה (das.) sicher ein Irrtum. - Für die Servilbuchstaben hat Mose Kimchi (s. S. 57 A.) in seiner Grammatik (Ed. Hamburg 9 b) ein anderes Mnemonicon. — In מעשתי /!שר (Mosnajim 41 b s. S. 76, A.) ist wahrscheinlich ersteres in מחש ע zu emendirenund עשר als ein 1 a s p u s zu tilgen. — Für כערביים (S. B. 42b) ist wegen der Tautologie mit □ישמעאלי vielleicht כמערביים (Maghrebier) zu lesen. — Zu 104 A. 8. vgl. auch Mosnajim 51b und Jesod Mispar Ed. Pinsker p. 136. Unbegreiflich ist es, dass Pinsker hier J. E. eines Widerspruches zeihen kann (A. 7). J. E. will an ersterer Stelle nicht sagen, dass das Dagesch des 2. Wurzelbuchstabens zum Er-