Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 188)
- Language
- German
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184 Citate (s. St S. 71 A. 40 B. S. 176) gehen auf dieselbe zurück.1) Daraus ist aber nur zu folgern, dass er diese bereits gekannt und also vor 1145 in Aegypten gewesen sein muss, aber nicht, dass er bis dahin schon die Widerlegung geschrieben hat. Aus No. 125 geht hervor, dass er zur Zeit der Abfassung dieser Schrift noch nicht das Buch über den Gottesnamen (Beziers 1155) geschrieben hätte. Das Citat aus P.-C• (No. 58) ist leicht als ein jüngerer Nachtrag zu erkennen. Da er auszerdem nur auf Mosnajim und Hiob-Commentar sich beruft, so darf wol doch angenommen werden , dass sie vor 1145 verfasst wurde. Es ist aber indess zu beachten , dass er in ersterer Schrift von Dunasch’s Kritiken gegen Saadja noch nichts weiss, auch da, wo die Gelegenheit dazu auf der Hand liegt (M. Ed. Heidenh. 21b, 42 b), derselben nicht gedenkt, ja wie die anderen älteren Grammatiker nach ihren Leistungen auch ihn wegen seiner treffenden Widerlegungen belobt2) In Aegypten kann er also nur zwischen 1140—1145 gewesen sein. Einer Besprechung der fälschlich J. E. zugeschriebenen Schriften3) und des Schriftchens יחי ב1 מקיץ dessen arabischer Ursprung nachgewiesen wird,4) der dann eine Untersuchung seines Verhältnisses zur V) Auch die einleitende Bemerkung zum Jesaia - Commentar (השם 'Dl אחד) Steht in unverkennbarer Beziehung zu S. J. No. 84. 2) Dass J. E. auf den Titel der beiden kritischen Schriften Dunasch’s anspielt (Bacher S. 175), ist nach dem oben Geagten nicht anzunemen; indem er ihn neben Menachem anfübrt, will er blos auf seine Repliken gegen diesen hinweisen. 3) Das ס' העצמים ist bis iezt denjenigen , die das handschriftliehe Werk nicht kennen, blos durch Citate bei den Supercommentaren und sonstige Erwähnung (Menachem Asaria עשרה מאמרות Hb Abr. Jaghel 3 מושיע חוסים k, 27b Aleman שער החשק Ed. Livorno 44a 48a) bekannt. Der Glossator zu lezterer Schrift citirt 56 b im Namen Ibn Esra’s folgendes Urteil über den Charakter der poetischen Erzeugnisse bei den verschiedenen Völkern: Die Araber singen von Lust und Liebe , die Römer von Krieg und Rache , die Griechen von Weisheit und Künsten, die Indier dichten Fabeln und Rätsel, die Juden Lieder und Lobgesänge zur Verherrlichung Gottes“ כתב הרבן עזרא ה״ל הישמ עאלים שריהם באהבים ועגבי□ והאדומים במלחמות ונקמוח והיונים בחכמות ומזימורת וההודיים במשלים וחדות והישראלים בשירות ובתשבחורת לה צכאורת• Eie Quelle wird nicht angegeben. 4) Das Schlussgedicht עצל עד אן תישן zu Ed. Goldberg p. 51 gehört einem Copisten an; es findet sich auch in einem andern Codex bei Schiller-Szinessy Katalog Cambridge p. 72.