Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 179)
- Language
- German
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5ד1 freilich nur spärliche Nachrichten vorhanden sind, in Betracht genommen. Was an solchen in der Quelle sich vorfindet, ist hier mit vielem Fleisze zuzammen getragen und mit Geschick verwertet. Die Vaterstadt SamuePs Rameru (S. 4 A. 2) wird in einer ältereren chronistischen Schrift auch als Heimat seines Grossvaters bezeichnet iKobaks Jeschurun h Th 6, S. 200 A. 3 , wo לימרו in רמרו emendirt werden muss). Die Angabe Zacnto’s über ihre Entfernung von Troyes stammt aus Menachem b. Serach’s Einl. zu Zeda la־Deruch. Beweis dafür ist die ebenfalls derselben entnommene Angabe von 60 Rabbinen, denen Isak b. Samuel seine talmudischen Erörterungen tradirte (Juch. S. 218). *) — Dass von den Söhnen Meir b. SamuePs Isak der älteste gewesen sei (S. 4) ist unbewiesen. Nach Resp. Sim. b. Zemach III, 246, war er der jüngste derselben, was auch Landhut (Onomast. S. 123) annimmt. Ueber diesen selbst (S. 6) vgl. auch Carmoly in 4 הלבנון p. 24. Von besonderem Interesse ist das Kapitel über die in solcher Vollständigkeit noch nicht angeführten Schriften R. SamuePs, in welchem die sämmtlichen Spuren seines literarischen Wirkens nachgewiesen und die Echtheit der ihm zugeschriebenen Werke einer kritischen Prüfung unterworfen wird. Den Commentar zu Aboda sara (S. 10) kennen auch Nachmani (Nov. zu Ab. s. 33b, 37b; 48a, 49a 59b) und R. Isak Or Sarua (II, 2). Aus seinen Erläuterungen zum Tr. Nidda stammt auch das Citat in Resp. M. B. B. Ed. Lemb. No. 115; in einer Glosse zu Schaare Dura Ed. Ven. wird eine einschlägige Stelle mit der Bemerkung ובן כתב רשב״ם בפסקיו (s• auch Maimoniot Is. Bia 11, 5 Resp. ib. No. 1) angeführt. R. S. verfasste auch einen Commentar zu Tr. Erubin, der in 0. Sar. II. 111—216 (vgl. auch No. 3) häufig angeführt wird. Die Worte ב״ז פי' רבעו ובחשובות כתב בשם רבינו שמואל שאמר מש□ רבינו שלמה זקינו זצ״ל (140) lassen keinen Zweifel darüber bestehen, dass mit רביוג שמואל S. B. M. gemeint ist, in No. 141 wird er einmal ausdrücklich □לשב״ genannt. Daselbst befand sich der Nachweis, dass das Fahren am Samstag erlaubt sei (vgl. Löw im Referate über die Synode überreichter Anträge S. 10- 13). Unter den Bescheiden (S. 11 A. 3) war b (Hapardes No. 273J nicht anzuführen. Wie aus 0. Sar I, 363 (der Verf. richtete sich nach Berliners irrige Citirung 79״bu und konnte daher die Stelle selbst nicht auffinden) ist diese Stelle seinem Nidda-Commentar entnommen; das Responsum Raschi’s *gehört nicht mehr dazu. Dagegen war Schaare Dura No. 84 anzuführen.* 2) Eine Reihe von Anfragen halachischen Inhalts, die er an seinen ף Serach Eidlitz, der dasselbe mit einiger Erweiterung mittheilt, hat den Namen des Buches, darin er diese Notiz gefunden, vergessen (מלאכת 2 מהשבתb) vgl. auch Conforte 14a. 2) In No. 81 das. ist der ״Jemand“ der seine Schafe im Stalle eines Christen stehen sollte und seine Tochter hinschickte, ebenfalls R. S. b. M. (s. Resp. M. b. Baruch Ed. Prag No. 215).