Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 173)
- Language
- German
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169 jener Zeit allerdings vor, dass an Schriftstellern kleinliche und gehässige Kritik geübt und dass sie von Neidern und schlechtgesinnten Menschen angefeindet wurden l) Man darf es daher als gewiss annemen, dass Dunasch’s Parteigänger auf Ch. eingewirkt haben, um ihn mit Menachem zu entzweien. Dem Briefe des lezteren an Chasdai ist zu entnemen, dass Menachem beschuldigt wurde, die Freigebigkeit des Fürsten missbraucht und sie in gröszerera Masze, als es diesem, erwünscht war, in Anspruch genommen zu haben.2) — In der p. VII. aus Rikma 122 mitgetheilten Stelle werden zwei sprachkundige Männer, Jehudab. Haniga und Isak b. Haifon (lezterer mit dem Prändikat: der Dichter) erwähnt. Da auch der arabische Text so lautet, wird in יחניגה darin man sonst eine aus חיוג entstandene Corruptel erblicken würde, kaum etwas geändert werden dürfen. Isak b. Chalfun (vgl über denselben Tachkemoni c. 3 u. 18, Dukes, Nachal p. 10) ist derselbe, der in Rikma p. 186 אב! כלפי genannt wird. Mose Ibn Esra (Poetik mitgetkeilt p. 19 A.) fand hier den Namen אבן חל£ןן (vgk über דלפון auch Hamanhig 106a, 107a). — Wir haben hier nur Weniges D Ibn Ganach sieht sich , um solchen Angriffen zu begegnen, zu weiteren Erklärungen darüber veranlasst (Rikma Eiul. p. 14): והביאני להרבות בעניןיהזה במה שאדעהו מרע מוסר אנשי דודינו ומיעוט הכרתם במצוקות בעלי החברים ידחק אנשי הסדורים והתמכרc לדבר בחכמים כל שבן מה שנסיתי באולתם ולא נמלטתי מרעתם Es gab also welche, die sich dazu hergaben oder sich wol ein Geschäft daraus machten, die Gelehrten zu verläumden. Man kann sich der Vermutung nicht erwehren, dass durch die Bezeichnungen בעלי החבורים un^ אנשי הסדורים direct auf Menachem, dem Verfasser des Machberet, hingewiesen wird. Auf diese Stelle beruft sich auch Josef Kaspi משכיוח כסף Ed. Werbluner p. 34. Die Worte די ורב das. waren nicht als fraglieh hinzustellen; (״es ist genug und viel“ meint K., wenn wenig Irrtümer Vorkommen), ohne darin eine specielle Beziehung zu erkennen Dafür, dass J. G. auf Seite der Menachemiten stand, liegen auch andere Andeutungen vor vs. Jahrb. II. S. 212). 2) Brief in Liber resp. Ed. Stern p. XXXIV.כה יעשה לי אלהים אם לקהתי מכל אשר צוה לי מאימה והנני והם אם על פני יכזיבוני• Die Nachschrift 'כף המושב ףד gehört nicht mehr zu dem Briefe, sie bildet wol ein Begleitschreiben an den Verf. der Replik gegen Dunasch, Ephraim b. Kapron, der wahrscheinlich damit beauftragt war, dem Chasdai den Brief zu überreichen. Für כף המושב muss vielleicht . . . [ספ|די gelesen werden• Denselben Ausdruck: ספר המושב ^רן gebraucht auch Menachems Schüler (Repl. p. 35). An unserer Stelle würde demnach ספר המושב Dunasch’s Streitschrift sammt der dazu geschriebenen Replik bezeichnen.