Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 171)
- Language
- German
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167 A. 29) ist nach Sebach. 113a anzuführen — Den von Rabba b. Abuha erhaltenen halachischen Schriftauslegungen (S. 81 A. 13), sind wol auch die in Bab. mez. 124a erwähnten Erörterungen anzureihen, die jedenfalls durch ihn bekannt geworden sind Wir wollen es vorläufig mit diesen Bemerkungen genug sein lassen, da sich bei weiteren Arbeiten über die Wirksamkeit der Amoräer Gelegenheit darbieten wird, auf Anderes zurückzukommen. Belehrung über dieselbe ist in dem Buche in reichlichem Masze vorhanden. — 16. Opuscules et traites d’Abcul Walid Merwan Ibn Djanah, texte arabe publie avec une traduction frangaise par Joseph Derenbourg, membre de l’institut et Hartwig Derenbourg, professeur a Pecole speciale des langues orientales, Paris 1880, 8. 124 u. 400 S. Jona Ibn Genach ist der erste, der die hebräische Sprachwissenschaft, die zu seiner Zeit in dem maurischen Spanien bereits ihren Höhepunkt erreicht hatte, in ein alle ihre Theile umfassendes System gebracht, eine methodische Grammatik verfasst, ein ausführliches Wortlexikon geschrieben und beide Werke als Theile eines in sich zusammenhängenden Ganzen hingestellt hat. Diese Schriften, die Muster und Quelle für die Späteren geworden sind, hätten aber bei Weitem die Leistungen seiner Vorgänger nicht in den Schatten zu stellen vermocht, wenn sie nicht auch inhaltlich sie an Wert und Reichthum des Dargebotenen übertroffen hätten. Das mühsame Suchen, das vorsichtige Tasten des Neulings, ist in ihnen längst überwunden. Man merkt in allen Einzelnheiten die gereifte Einsicht des Kenners, den eindringenden Scharfblick des Forschers, den richtigen Tact des Meisters, der sein Gebiet bis in die fernsten Grenzen beherrscht und sich mit voller Sicherheit auf demselben bewegt. Durch den hingebenden liebevollen Fleiss, mit dem er dasselbe bearbeitete, hatte er sich auf demselben so heimisch gemacht, dass er, wie er selbst bezeugt, gleichsam mit einem divinatorischen Blick immer das Richtige herauszufinden verstand (Rikma, Einl. p. 9). ersehen). Witzelei mit Namen kommt bei R. A. b. A. zweimal vor (Berach. 20a, wo er an den Namen סך\ן eine scherzhafte Bemerkung anknüpft (s. Raschi z. St.) und Nazir 57b, Bab. Kam. 80a, wo der Name לזובח (»>äi© Schuldige“), den die Frau R. Huna’s hatte, von ihm zu einem demselben entsprechenden Ausruf benuzt wird.