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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 170

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 170)
Language
German
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166 Frauen, Kiduschim 70, nachzutragen. Auch das sprichwörtlich gewordene כל הפוסל במומו פוסל (Wer andere tadelt, tadelt sie nach den Fehlern, die er selbst hat), stammt von Samuel (ib.). Auch die drei Dinge, über welche die Gelehrten gewöhnlich eine ausweichende Antwort geben (Bab. mez. 23b), sind durch eine Mittheilung Samuels bekannt geworden. Zu den S. 45 A. 72 verzeichneten halachischen Deductionen aus Schriftstellen sind noch viele hinzuzufügen (vgl. Nidda 47a, 57b u a.). — Betreffs R. Chisda (61—71), wären noch an seine Aussprüche über den Traum (Berachot 55a) seine Angaben über samaritische Schrift (Synh. 21b, Meg. 3b) zu erinnern gewesen. Auch manche exegetische Bemerkung,wie Bab mez.87a, ist übergangen. Die S 61 vorgetragene Erzälung von R. Chisda’s Anfrage an Huna, in der dieser eine Anspielung auf seinVerhältniss zu demselben erblickte, erinnert an eine Anfrage, die derselbe an R. Nachmann stellte und ebenfalls das specielle Factum, das den eigentlichen Hintergrund derselben bildet, nicht durchblicken lässt ("Bab. mez. 27 b). In gleich neckischer Weise hielt er die Neugierde seines Eidam’s Rame b. Chama in Spannung, indem er hinsichtlich eines Zweifels, der dieser ihm vortrug, ihm erklärte, dass derselbe bereits durch den Wortlaut der Mischna gelöst sei, aber die betreffende Beweisstelle nicht früher mittheilte, als bis der Fragende ihm einen dem Lehrer gebührenden Dienst erwiesen hatte (Bab. kam. 20) 1). — Zu den S. 70 A. 56 angeführten Beispielen halachischer Deductionen aus nichtpentateuchischen Schriftstellen wäre besonders Chul. 137a hinzuzufügen (vgl. Tos. z. St). In dem falschen Citat (Jebam. 86b) ist das freilich nicht hierhergehörende 1) רבים לראשי• Chr. 24, 4) aufgenommen.2) S. 74 war auch der Saz anzuführen, in welchem Abba b. Ahaba die frommen Thaten aufzält, durch die er sich eines langen Lebens verdient gemacht hat (Taanit 20a vgl. Rabbinowitz z. St.)3) Zu seinen halachischen Exegesen (S. 75 א״ל רב חסדא לך־בין בר המא לא הדת גבןבאורהא בתהומא דאיבעי(י לן מילי מעלייתא אמר מאי מילי מעלייהא א״ל הרר וב'• Nissim zu Alf. Bab. kam. 36 hat die LA. בחהומא דשבחא• In gleicher Weise wird aus späterer Zeit referirt: א״ל רבינא לר' פפא לא הוית גבן באירחא בחהומא בי חרמך דרסי רבא מילו מעלייתא אהדדי ושני להו מאי סילי סעלייתא תנן וה (Sebachim 2h). Die daselbst von Raschi gegebene Erklärung zu בחחומא *st auc^ ^er die richtige; vgl. auch Berachot 31b. הא מילחא איקשיא ליה לר' ששת מאורתא וכל• 2) Ursprünglick war hier wol M. Kid. 4,5 angeführt (vgl. d. Gemaren z. St.), 3) Wenn er unter diesen anführt, dass er nie einen Genossen mit Verzerrung seines Namens gerufen habe, spielt er vielleicht auf zeitgenössische Lehrer an, die so mit R. Hamnuna verfuhren (Kid. 25a); dass der Name המנונא e*ne gute Eigenschaft bezeichnet, ist aus Schebuot 34b zu

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