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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 167

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 167)
Language
German
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163 von gröszerer Bedeutung sind. Denjenigen, die auf diesem Gebiete nicht bewandert sind, werden solche belehrende Notizen sehr willkommen sein. Ausführliche Beschreibungen und tiefeingehende Untersuchungen schienen dem Yerf. nicht an ihrem Orte zu sein. Nähere Auskunft wäre über das ״beautiful poem“ יךרך (p. 83) zu erwarten gewesen, das auch in einem sehr fehlerhaften Drucke erschienen sein soll. Mir ist von einer solchen Schrift nichts bekannt. Die Bearbeitung des החנרך 'D von J°b Henr. Hottinger (p. 86) erschien zuerst in Zürich a. 1655 (bei Fürst bibl. hebr. 1, 414 wird das Buch fälschlich J. B. Hottinger zugeschrieben). Ebensowenig ist mir eine Quelle für die Angabe (p. 93) bekannt, dass Obadia da Bertinoro’sVater Abraham geheissen habe; 3ךא das ist sicherlieh Druckfehler für 1,ין־״א) welche Chiffre Obadja in der Unterschrift der Reisebriefe seinem Namen hinzufügt. Im Uebrigen sind die Angaben genau und mitunter sogar minutiös. 15. Die Agada der babylonischen Amoräer, ein Beitrag zur Geschichte der Agada und zur Einl. in den babylonischen Talmud von Prot‘. Dr. Wilhelm Bacher, Budapest 1878 (Jahresbericht der Landrabbinerschule das.). 8. 16 u. 187 S. Für Mischna und Talmud, für älteren und jüngeren Midrasch besizen wir bereits Einleitungswerke, welche über Inhalt und Charakter der diesem Literaturkreise angehörigen Schriften , wie über die Thätigkeit und Geistesrichtung der in ihnen namhaft gemachten Lehrer vielfache und theilweise erschöpfende Auskunft geben; in literaturgeschichtlicher Behandlung der babylonischen Gemara ist in neuerer Zeit verhältnissmäszig nur wenig geleistet worden. Einmal muss aber die Arbeit, die bisher noch immer verschoben wurde, indem man im Talmudstudium des Guten genug gethan zu haben und die Forschungsthätigkeit besser ferner abliegenden Gebieten zuwenden zu dürfen glaubte, ernstlich in Angriff genommen und eine wenigstens annähernd vollkommene Ueberschau, die von bestimmten Gesichtspunkten aus einen klareren Einblick in den Gesammtinhalt dieses riesig angelegten Literaturwerkes gewährt, hergestellt werden. In den älteren Hilfswerken, namentlich im Jechiel Heilprins bekanntem Verzeichnisse, ist zwar, soweit es gilt, den Antheil der einzelnen Autoren an dem talmudischen Lehrgute festzustellen, das Material grösztentheils registrirt und gesammelt, aber weder klar geordnet noch kritisch bearbeitet; die wissenl) Vgl. über dieselbe Zunz ges. Schriften III. S. 208 und betreffs Mordechai Jare (Zunz 158 ,5 כ״ן־ן u. □4 כנף רנ3י b).

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