Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 166)
- Language
- German
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162 Diese Anname, der gemäsz das } in solchen Verbindungen seine ursprüngliehe präpositioneile Bedeutung nicht eingebüszt hat, passt, wie man sich leicht überzeugt, für alle Stellen, die hier in Betracht kommen können. — Ueber das p. 5, Note 2 besprochene Incantament ('אסא כלדא וב Git. 69a) vgl. auch Jahrb. 1, 156; die Bedeutung ״Krälier“, die das. für תרנגול gemäsz einer Ableitung aus dem Pers. statuirt wird, wird 'zwar hinlänglich begründet, doch ist es wahrscheinlicher, dass das Wort auf pers. thur eng zurückzuführen ist, das: Fasan oder: Rebhuhn bedeutet (vgl. auch das gleichbedeutende durradsch bei Vullers I. 819 col. b). Im Aramäischen wurde dieses Wort zur speciellen Bezeichnung des Haushahns verwendet. — Eine recht dankenswerte Beigabe ist das mit grosser Sorgfalt hergestellte alphabetische Verzeichniss der Titel und Anfänge der einzelnen Mischnaabschnitte, nach welchen in der älteren Literatur zumeist citirt wird. Es ist ein solches zwar bereits in den Talmudausgaben vorhanden, doch ist dasselbe dadurch, dass zugleich auch die Reihenfolge der Tractate1) beobachtet wird und überdies auch sonstige Ungenauigkeiten Vorkommen, für den practisclien Gebrauch weniger geeignet. Besser ist der von dem Verfasser nicht erwähnte, nach früheren diesbezüglichen Schriften bearbeitete Kapitel- Index bei Wolf (Bibliotheca II, 724 -741). Die Bezeichnung der Kapitel nach den Anfangsworten kommt schon im Talmud vor (]0פירקי[ דוצא ךון Arach. 18b, Nidda 48a ופרקי[ המפקיד היה kaK mez. 35a, aus viel späterer Zeit Tamid. 27 b. ב5' בא לו)• Zuweilen erhielten diese nach dem Inhalte oder durch Abkürzung noch andere als die üblichen Namen. So wird für 'השוכר את הארמני f Bab. mez. 6) oft nur האומנין Citirt (Tosafot bab. kam. 100a u. sonst), Sebachim c. 8 heisst auch התערובות 'D (s. beispielsweise כסר משנה zn Maimuni 6 *11 מעשה הקרבנות)• Menachot cio wird als פ' העומר citirt (vgl. d. Glosse zu Tosaf. bab. mez. 21 b), Auch in den Anmerkungen, die auf dieses Verzeichniss sich beziehen, findet man viele von eingehendem Studium und gründlichem Verständniss zeugende Erläuterungen. Wir verweisen hier besonders auf p. 68, wo in der LA• פלנספא קבא für פילוספא (Sab. 116b) eine corruptei für פלן אפפקבא (jener Episcopus) erkannt wird, auf p 70, wo in dem Ausdruck: afirjv Xfyo) i/iuv eine Uebersezung von אמנם אמינא erkannt wird. Die biographischen und bibliographischen Notizen (p. 76—100) machen den Leser mit Autoren und Werken der jüdischen Literatur bekannt, die für das Talmudstudium ף Diese stimmt indess mit der in den Editionen vererbten Ordnung nicht ganz überein. In der zweiten Section erscheint ון0א zwischen פסחים und ביצה und שקלים nimmt in derselben den lezten Plaz ein (s. Buchst. א u. י( מ währenddem dieser nach Tos. M. kat. 28 b sv. ^בל dem Tractate Moed Katon zukommt.