Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 164)
- Language
- German
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160 sämmtlichen hier abgedruckten Responsen sind wertvolle Documente für die Geschichte der Gaonen; wir haben hier blos das Nötigste zur Orientirung angemerkt. — Von dem zulezt abgedruckten Stücke פיטום 59-64) הקסי״ת) ist nur die Schlussnotiz von eigentlichem Werte. Die Ueberschrift ירושלמי bezieht sich nur auf die zuerst angeführte talmud. Erörterung (j. Joma 4, 5), an welche, wie ausdrücklich bemerkt wird» b* Karetot sammt einzelnen Säzen aus Tr. Menachot sich anschliessen. Der Commentar bis כדאיתא התם P* 63 Z. 14 v. u. ist bereits in Orchot Chajim 67a ff• gedruckt und Maimuni als Autor genannt. Darauf folgt . . . המוך mit dem Schlüsse לשון רמב״ם ן׳'ל aus Maimuni כלו 3 ,2 ל1 המקדש; zur Schlussnotiz, in der Kimchi aus dem Kitab־al־ Targiah des Jehuda b Balam die Worterklärungen des Chefez mittheilt vgl. auch dessen Wörterbuch sv. 1*קצע) *) Soeben erhalte ich das October-Heft 1862 der Grätz-FrankPschen Monatsschrift, in welcher Halberstamm (S. 472) aus der Stelle מה דהוח קדמנא ביום פלוני דהוא אנך nachzuweisen sucht., dass die gr. Hallachot im J. 1152 Sei. (3אנ) verfasst wurden. Da über das Verhältniss dieses Werkes zu andern gaonäischen Schriften hier Mehrer es angeführt wurde, halte ich es für geeignet, noch weiter zu bemerken, dass ich dieser Anname nicht beistimmen kann. Da auf אנך gleich בירח folgt, so muss ersteres wol ein Monatsdatum bezeichnen; erst nach פלוני Jahresdatum zu erwarten. Es ist überdies zweifelhaft, ob in ritualrechtlichen Documenten die Seleucidenära angewendet wurde; vor למנינא דרגילנגא ביה kann auch nur ein Jahresdatum der Schöpfuugsära passen. Sicherlich ist אנך Copistenfehler für תך. in Hajaschar 553, wo das Formular, wie aus 554 zu ersehen, aus gr. Hai. copirt ist, steht ausdrücklich : דהוא בך יכך לירח פלוני (Alfasi Jebam. XII. hat כדין Ittur Ed. Lemb. 64a בכך וכך); Ueber Ibn Daud’s Angabe s. Jahrb. 2, 147 A. Es ist demnach nicht nötig, sämmtliche gaonäische Citate der gr. Hai. , die zu jener Anname nicht stimmen , als Zusäze anzusehen oder auf gezwungene Weise zu erklären. Zusäze und Auslassungen sind allerdings nachweisbar. So ist der Absaz ומבעי ליה לאינש וב' am Ende des 2. Theiles (Ed. Ven. 17b), der mit dem Vorangehenden in keinerlei Zusammenhang steht, von jüngerer Hand aus dem Amram-Siddur (26a, 31a) hinzugefügt, vgl. Hamanhig 25b, 33b, (lezteres bereits aus ה"נ)• Eie יכתובח יבמין die E. Tarn (Hajaschar 555) wahrscheinlich aus gr. Hai. copirt, ist das. 66b ausgelassen und wird dafür auf הלכות ק^ן verwiesen. Lezteres ist nun, wie wir aus Halbersfamm’s Mittheilungen (dass. S 474) ersehen, eine von einem jüngeren Ergänze!• gebrauchte Bezeichnung der Jehudai’schen Halachot, durch