Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 162)
- Language
- German
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158 עובר על דברי חכמים (P• 37), der sicherlich aus alter Quelle stammt, und gegen eine bei Karaiten (und Samaritanern) gebräuchliche Erschwerung gerichtet ist (vgl. Tractat Kutim Ed. Kirchheim, p. 33, 34 u. Note 1 das.) Alte Wahrnehmungen sprechen dafür, dass wir in den uns hier vorliegenden הלכות קצובות eine jüngere Compilation vor uns haben, in der Einzelnes von E. Jehudai herstammt. — Das Verzeichniss der Lectionen und Haftaren nebst Anhang (p. 38—44) stammt sicherlich aus einem gaonäischen Ritualcodex. Dasselbe liegt offenbar der Darlegung in Eschkol II, 33 ff. zu Grunde (vgl. besonders zu p. 41 das. p. 67 ... הכי אמר ר' יהוך־א; dasselbe in 0. Sar. II. 395 im Namen von ר יהודאי אלוף רישה דמנהך יפקוד דבצרה der auc^ hinsichtlich eines andern Gegenstandes in gr. Hai. 27b citirt wird) Was in p. 39 von R. Jehudai mitgetheilt wird, hat so auch Amram 51a. Aus gr. Ha1.45b stammt העומד לקרות בתורה ~ וכשחל שבת (P• 13) und dorther auch der Katalog der der biblischen und Traditionsliteratur eingereihten Schriftwerke 1j und die Eintheilung der pentateuchischen Verbote nach den auf ihre Uebertretung gesezten Strafen. Neu ist die Deutung zu Ps. 8 in der פיוט מעט gesezt wird (p. 44). Viell. hat die beinahe übereinstimmende Gleichheit des Zahlenwertes dieses Wortes (119) mit dem vom 120) פייוטח) die Handhabe dazu gegeben. — Die nun folgenden gaonäischen Responsen f(P* 15—53) sind zumeist auch schon aus den andern Sammlungen bekannt, vgl. zu 1—5 Resp. Schaare Teschuba 153, 154. Orchot Chajim 7a und die Mittheilungen Schorr’s in Hechaluz 5 p. 20 ff.2); zu No. 6 vgl. Chemda genusa No. 105. Wir verweisen noch betreffs No. 15 u. 16 auf Sch. T. No. 299 in Kobak’s Jeschurun 6. p. 124, Hechaluz 8 p. 141. Die הלכות קצובות (P• 53) geben sich durch die Ueberschrift als Copie aus gr. Hai. 120a zu erkennen. — Die Collectaneen (p. 54—59) beziehen sich zumeist auf einzelne Stellen der pal. Gernara. Die Geschichte von dem Aussäzigen wird in Lev. rab. c. 22 anders gegeben. Interessant ist die LA. המוטה (P♦ 58) für המטה in j. Berach 9, 3 s. v. הרואה את הלבנה• Dieses Wort wird das. von den 4) Vgl. Jahrb. I. S. 2. Der Text ist auch bier nicht correct. Durch וכולה פירושן בתירת כתנים s°11 woi auf die dem sifra als Einleitung vorangehende Baraita über die hermeneutischen Regeln hingewiesen werden. 3) In Sch. T. ist die schwierige Stelle *y\ ״p שא□ אתה אומר ausgelassen; auch Sch. geht über sie hinweg; in Or. Ch. wird sie mit besserer LA. gegeben. Auch mit פרקים (P-16Z.7 v. u. Schorr p. 41 Z. 5) kann es unmöglich seine Richtigkeit haben; es ist wol Abrev. f [פרקמ[טיא