Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 154)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2418846-2418859--1060-2419951- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
150 Zeichnung des Mutterschoszes war (vgl. Gen. 25, 22), wie es auch von Onkelos hier durch במעה wiedergegeben wird. In Gen. 25, 22, wo בקרבה nur diese Bedeutung haben kann, hat die 70 dennoch blos iv avrrj, was als Beweis dafür gelten darf, dass בקרבה a*s ein indecenter Ausdruck angesehen wurde. — Die Zahl 42 für die Wanderstationen der Israeliten in der Wüste (II, 6 s. S. 36,37) ist bereits in Sed. 01. r. c. 8 ausgerechnet. Die LA. מ׳ב ist daher gewiss auch hier die richtige. Die Ziffer 48 stammt aus einem Responsum des R. Meir b. Baruch (Ed. Prag 351, Cremona 66; Lemb. 183 hat מ״ב)• Gleich Kolbo No. 45 hat Taschbez 180 betreffs der Zahl 72. ואיני יודע נגד מה,hingegen für erstere 44ארבעים ואי־בעדז כנגד 3,11 מ1 — •(המסעות ist כותבין (Tractat s. Tora falsch: כותב בין) in כותבן zu emendiren. Dieses sonst in dieser Form nicht vorkommende Subst. bedeutet: Schreiber vgl. 4, 1 und Comm. S. 62. Der Grund, aus welchem dem im H. L. nach haggadischer Auffassung als Bezeichnung Gottes zu betrachtenden Namen שלמח dass. 3, 7 nur ein profaner Character zuerkannt wird, (5, 17) liegt darin, dass derselbe mit ממותו verbunden ist und die Beziehung dieser Stelle auf Gott aus Decenzrücksichten vermieden werden sollte. Vgl. Midr. und Targ. — S. 161 wird zu 12, 1 bemerkt, dass nach Pardes No. 16 (vgl. Lik. Pardes 19b) der ganze Vers (Spr. 3, 11) als Beleg anzusehen ist, der Nachdruck wird indess hier sicherlich auf die zweite Vershälfte gelegt. In תוכחתו wurde eine Andeutung auf den Namen der Parascha (Tochacha) erblickt und das von תקוץ abgeleitete קוצץ bedeutet: Abschnitte, wie auch bei den Samaritanern קיצץ dafür das gebräuchliche Wort war (s. Schlussbem. zu Targ. Gen. u. d. a. B.). — Für den offenbar verunstalteten Text 13b ist in den S. 175 mitgetheilten handschriftlichen Lesearten wenig Brauchbares zu finden. Wahrscheinlich ist בששה durch Ausscheibung des irrthümlich für 'דר ge־ sezten 'בו entstanden. שמנוהין ist hier שמהתהון (ihren Namen). Für קנטרא sind in den Text zwei Lesearten aufgenommen סקיטרא קנטר (s0 ist diese Silbengruppe wol abzutheilen, wozu noch zu bemerken ist, dass hier viell. ursprünglich: 'קוטר 0״א קנטרי gestanden hat). Dass übrigens קנטי־יא hier xtvTQov, Spize, Stachel bedeutet, ist noch zu bezweifeln. Es ist noch fraglich ob nicht xuravrla (abschüssige Lage) damit gemeint war, diese Haiacha lautete demnach: בכתבן צריך שיהא איש בראש דפא ואת בסופה בעשרה שיטין ועשרת בסופא דרפא ושניץ ונחית שומהתהץ כהדין קנטרה . . . .• Nicht zu übersehen ist, dass Orchot Chajim 119d (No. 18) ein von allen Texten abweichendes Citat hat und in 0. S. II, 373 das. ד<£א שטה מג verwandelt wird — Dass 14,3K0helet nicht genannt wird, ist nicht zufällig. Das Buch stand zu jenen Zeiten noch nicht in dem Ansehen wie die anderen als Megillot bezeichneten Schriften. Es war noch nicht vergessen, dass gegen dessen Aufname in den Kanon Bedenken geltend gemacht wurden (s. Isr. Bruna Resp. No. 66, wo als Quelle unserer Haiacha 'ידוש genannt ist, vgl. auch Mos. Isserls Resp. No. 35). — Die Keduscha- Introduction נעריצך (S231 ״) soll nach Isak Lurja schon in der Tosefta