Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 148)
- Language
- German
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144 den bezeichneten Stellen unmöglich; es bedeutet wie in den andern Stellen den Erlass der Strafe (viell. O-f/uTdv, erlaubt). — Die LA. פילוסטס (sv. וכוליפס nur Conjectur des Editors. Für כיליספס (Ed. Prag) ist wahrscheinlich. פילופינס (vdfaovog arbeitsam) zu lesen, nur ist dafür dem Copisten das geläufigere פילוסיפם (wie er wol schrieb) durch die Feder geflossen. — Das schwierige 156) הברטיא הזהb s sv. לבירנטי) muss wahrscheinlich ganz gestrichen werden. ln dem folgenden Absaze stehen die Worte ברטייה אומנותי nebeneinander, und es ist nicht unmöglich, dass ברטייה irrtümlich auch hierher verschlagen wurde. Andernfalls ist vielleicht בקברניט הזה (wie ein Steuermann) zu lesen. — קטרונים hatte ich für xovra^tov^ xo^a (Zarbelnüsse s. Du Gange gloss. g1\ 728 Jahrb. I. p. 205). — Ueber שה vgl. auch Raschi zu Gen. r. c. 56• (השה לעולה בני אתה לעולה בני בלשה יוני אישי לומר אם לא אמצא שה אעלה אותך במקום שה)• Für אישי istwoi hier za lesen:אי1הה] שי• תוספתא על פי כתבי יר ערפורט וויען הוציאי לאור משה שמואל צזק קער מאנדל• Tosefta nach den Erfurter und Wiener Handschriften mit Paralleistellen und Varianten, herausgegeben von Dr. M. S. Zuckermandel, Pasewalk 1880. 8. 690 S. und 13 Bl. Eine selbständige handliche Ausgabe der Tosifta war bisher nicht vorbanden. In vorliegender Edition wird uns eine solche dargeboten und zwar nach der durch Frankel bekanut gewordenen Erfurter Handschrift. Ihr Text ist es, der hier vollständig abgedruckt wird; in den Noten werden die Varianten der Wiener Handschrift und des gedruckten Tosiftatextes mitgeteilt. Der Herausgeber hat gut daran gethan, dass er den Text des Cod. Erfurt in unveränderter Gestalt abgedruckt hat. Derselbe ist zwar nicht durchwegs correct, doch enthält er, wie bereits öfter dargethan wurde, manche alte und wichtige Lesearten, die sonst nicht bekannt sind. So ist beispielsweise das durch Conjectur hergestellte קלא אילן (f ואילן) s. Jahrb. II. 211 (וקלע) in derselben thatsächlich erhalten. Unbedingt verlässlich ist dieser Text allerdings nicht und werden daher nicht nur die vom Verf. notirten Varianten, sondern auch die Citate in R. Simson’s Mischna-Commentar und anderen mittelalterlichen Werken, wie ferner auch die Lesearten, die in den mit Benuzung der Noten Elia Wilna’s herausgegebenen Theilen sich vorfinden, in Betracht zu nemen sein. Bei der Verzeichnung der Parallelstellen, die der Editor allerdings nur als eine secundäre Arbeit ansehen konnte, sind die Talmude, aber nicht die Midraschwerke berücksichtigt worden. Auch aus ersteren sind noch manche nachzutragen (vgl. zu Pea, Bab. mez. I. 4, zu Kil. I (pag. 74 ןורעין דירעוני) z Pea 1• 4. Kid. I. (ר ש אומר היה ארם) z• Pea 1• 1• u. a. Auf Einzelnes wird doch gelegentlich eingegangen werden. Die Arbeit des Herausgebers war eine