Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 145)
- Language
- German
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141 Die Andeutung, die in Gen. 4, 25 für die seefahrenden Handelsleute liegen soll, bald zurückzukehren (67b) wird in dem Worte וד> gefunden, das mit syr. ערך (sich erinnern) combinirt wird (daher der Ausdruck; נזכרים ובאי□ lehnt an אתא את an). — Die Anname des Herausgebers, dass תבעוניה* das 79a als Uebersezung von תאכלו erscheint, durch ,מבער (Bab. kam. 2a) zu erklären sei, ist bedenklich. Es ist wahrscheinlich aus תבלעוניה oder nach der Variante תבעתיה aus תבלע יתיר corrumpirt. — Mit עתןו oder 81) שבור b s. p. 82 A. 26) ist hier absolut nicht auszukommen. Es ist wol möglich, dass ersteres aus 'איפרכוס =) איח *xf*QX°s) übriggeblieben ist, doch wahrscheinlicher ist es, dass שפוי — aram. שפיי (Weinhändler, vgl. Kobak’s Jeschurun 7 S. 2 A.) hier als das ursprüngliehe Wort anzusehen ist. Nach der haggad. Erklärung war Nehemia durch den Beinamen תרשחא als Mundschenk bezeichnet. — Zu den 89b A. 60 verzeichneten Parallelst, ist auch Midr.Wajoscha sv.ה' איש מלחמה hinzuzufügen. — Die Worte 91) בזמן שאין ישוע ושכניה ביניהןa s* a, 8) werden in einem, in dem Kohelet-Commentar von Jakob Giani mitgetheilten Citate aus dem Kohelet-Midrasch dahin aufgefasst, dass Jeschna (״der neunte“ 1. Chr. 24, 11) als Bezeichnung des zweiten Zehnt (der, nachdem ein Jahrsiebend vorübergegangen, vor Beginn des zweiten Jahres danach, also beiläufig im neunten Jahre seit dem Anfang der verflossenen Jahreswoche abzugeben ist) und Schechanja (״der zehnte“ das.) als Bezeichnung des (ein Jahr darauf zu erhebenden) Armenzehnts hier erscheint (vgl. die Mittheilung Kirchheim’s in 5 המגיד p.191). — Die Deutung des Wortes הוצאתיך (Exod. 20 b), die auch Gott selbst erlöst sein lässt (p 110 a) scheint ursprünglich die Bemerkung, dass es hier nicht kürzer הוצאך heisst, enthalten zu haben. Die Berufung auf das angebliche Ketib soll wol die Auflösung des Wortes in הוצא אתף begründen. — Die p. 111b A. 14 vorgetragene Ansicht, über die Einteilung des Dekalogs lag den Hagadisten sicherlich ganz ferne. Es ist hier der ״Name Gottes“ auf Tefillin bezogen, wie in ganz derselben Weise in einer anderen Stelle (s. Berach. 6a). — Die Erzählung von den bestraften Scheinheiligen (112b) wird in 0. Sar. I, 531 (wo der Text manche bessere LA. darbietet) aus Jelamdenn angeführt. In קב הישר No. 52 ist sie der Pesikta entlehnt, aber volkstümlich mit Ein- Schaltung erdichteter Namen bearbeitet, vgl über die sonstigen Parallelen Steinschneider Hebr. Bibi. 13, S. 129 ff. — lieber die 24 בילאית (p. 113 a. A.) vgl. auch Semachot c. 8, wo כל כולאות i*1 כיד zu emendiren ist. Die Stelle ist bereits Jahrb. I. 41 besprochen. Der wahre und dennoch falsche Eid, dessen sie beschuldigt werden, bestand wahrscheinlich darin, dass sie sich eidlich verflichtet hat, der an der Empörung Bar־Kochbars sich zu betheiligen und dass sie durch die Ereignisse daran verhindert waren, כולאות Sind die ßovhd (Stadtmagistrate). - Für שיהנהון (d>*b), das in anderen Texten durch verständlichere Lesearten ersezt wird, ist vielleicht אנשיתהון (sie vergasz sie) zu lesen. — In dem Saze Abba b. Kahana’s (121b) hat Ed. Prag die LA.עישר» die in עושי verwandelt, passender ist, als das nach