Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 141)
- Language
- German
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187 p. 52. Neu ist hier die Identificirung von ואשור das schon nach Onkelos: der Assyrer, bedeutet, mit Abraham. — Für יהחומה שייחס durch welches ה זוזים בהם (Gen. 14, 5) wiedergegeben wird, ist viel!. בהמה שבהם zu lesen (vgl. deu Targum, in welchen זולים זוזים!/ angenommen wird). - Ueber den Ausspruch: בל הדוחה אח השעה und dessen Anwendung (Gen. 27, 43) vgl. auch Exod2,15 und Genesis-Haggada c. 46. — Die Verbesserung, die der Herausgeber (p. 75 A. 59) im Raschitexte (Gen. 29, 27) vornemenzu müssen glaubt, ist unmöglich. Die in j. M.kat. 1,7 aus dem Schriftworte gezogene Folgerung, dass eine Freudenfeier mit der anderen nicht zu vermischen sei, stüztsich darauf, dass erst, nachdem eine Woche der Hochzeitsfeier mit Lea verstrichen ist, Jakob auch die Rahel heimführen soll. Es wird also vorausgesezt, dass diese Feier ein Zeitraum von sieben Tagen erfordert. Raschi findet in dieser Stelle ein Zeugniss für seine Ansicht, dass das demonstrative לאה uicht adjectivisch mit שבוע zu verbinden ist, sondern auf Rahel hinweist. So kann es auch in Jeruschalmi nur gemeint sein, wie denn in der That auch ursprünglich der ganze Schriftvers als Beleg angeführt war (vgl. Isak Giat, Halachot II. 13a, Hamanhig 91a). Ueber Nachmani’s Bemerkung vgl. auch Löw in Kohn>s Ozar-Chochma II. p. 68 , dem es jedoch entgangen ist, dass Nachmani seine Quelle in Torat he-Adam (47a) und in den Repliken zu Maimuni’s המצוח yD (Ed. Lemberg 46a) ausdrücklich angiebt; s. auch Kimchi Com. zu Gen. 29, 22. — Der zu Gen. 22, 4 aufgenommene Midrasch (s. p 82. A. 5) ist zum Theile auch in Genesis-Haggada c. 54 benuzt. Der Ausspruch R Jonatan’s hat vielleicht den Brauch, zur Zeit des Sabbatausgang den Bibelabschnitt Gen. 32, 4 ff. zu lesen, hervorgerufen. — Die II. 2b A. 42 besprochene Deutung des Schlusspassus in Exod. 1,14 stüzt sich, wie aus Sota 11b und aus Midr. rab. z. St. her vorgeht, darauf, dass בפרך (v• 13) hier noch einmal wiederholt wird. Das Richtige ist bereits im Jahrb. I. 233 A. 15 (wo vor: dass die Wörter: ״dahin auf“ ausgefallen sind) gegeben. — Die Bemerkung zu Exod. 13, 15 über die Bezeichnung des Tetragrammato durch ein dreifaches Jod wird durch die in Anm. 48 gegebene Nachweise nicht hinlänglich erklärt. Dieser Brauch war früher allgemein und sind für denselben noch mehrereZeugnisse aus alterZeit vorhanden (s. Maimuni Peer ha-Dor. No. 7, Mekor Chajim zu Ibn-Esra Levit. Ende,vgl. chagis משנת חבמים Vorr3 ־b ff. Polak בן גי־ני p• 63י Saphir אבן ספיר 11,216). Die eigentliche Ursache der Aenderung desselben liegt wol darin, dass das dreifache Jod als Hinweis auf die Trinität gedeutet werden konnte. — Ueber קיסי (p. 12 zu Exod. 4, 5) wäre eine nähere Auskunft erwünscht gewesen; es muss wol קיטי (xotrat) dafür gelesen werden. — Die Hagada ארורים הם הרשעים (p• 14) ist der Pesikta (Ed. Buber No. 30 fol. 190a) entlehnt, was der Herausgeber nicht bemerkt. — Dass R. Tobia den halachischen Ausdruck: Wer in der Thora liest, ist von der Tefillin-Pflicht frei (Mechilta Ed. Friedm 21b) im Sinne der späteren Praxis zu bearbeiten sucht, hätte p. 36 A. 56 mehr hervorgehoben werden müssen. Dass hier