Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 140)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2418846-2418859--1046-2419937- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
136 deutungen (8. S. 132) das Folgende ist פ<שר עולמות zu gruppiren. Der Sinn dieser Zeile ist, dass in dem Commentare ״die zierlichen Deutungen des in dem Schriftworte verborgenen Inhalts“ gezeigt werden sollen. Für יסוד (Z. 7) 1. יוסד• — Auch in den Noten zum Texte wird hier und da Manches zu verbessern und nachzutragen sein. S. 10 A. 95 wird über den typischen Ausdruck #והעולם תלוי רקעי mit Stillschweigen hinweggegangen (vgl. über denselben Zunz syn .Poesie S. 483 ff. Steinschneider Bibi 10 S. 156) Salomon b. Gabirol verwendet denselben in dem Passus: ושת בהם תבל תלויה בחבל (Dukes שירי 4שלמה P• 86). — Die Bemerkung zu Gen. 1, 22 findet sich auch in Midr. Ps. c. 1 vgl. Gen. rab. c. 39 u. Parallelst. — Die Erklärung ממעשה אחר zu ויכלו (Den. 21 ל) bedarf selbst der Erkiärung. vieii. ist zu lesen: . . ויכלו ממעשה;דבר אחר ריכלו• — Für ומומחה (Den. r. c. 30), das der Verf. p. 30 A. 10 für corrupt hält, ist יממהה zu lesen (s. Lurja z. St. nach Tana de be Elia c. 16 ט *n der Note ist Druckfehler für ט״ן). — Die Verbesserung von שירן *a 1 <9 שיכון (vgl. über dieses Wort R. Ber Kohen zu Gen. r. c. 31) ergiebt sich auch aus 12, 7 (p. 53); die Bemerkung זה שיכן בוכות הארץ ist nicht weiter nachweisbar. שירן bedeutet wie syr. שוכנא : Geschenk, Zugeständniss. — Die Bemerkung zu 9, 13 wird von dem Herausg. (p. 43 A. 19) missver־ standen. R. Tobia fasst das Sprichwort: meinen Bogen habe ich in die Wolke eingesezt, symbolisch auf. Gott hat gleichsam, indem er die Sint. fluth brachte, seinen Bogen gegen die Erde gespannt, um sie zu vernichten (vgl. die Bemerkung zu v. 16). Es wird mit diesen Worten auf den bereits vergangenen Zustand während der Sintflut hingewiesen. Nachmani weist diese Auffassung zurück (s. Comm. z. St. vgl. auch die Glosse des R. Juda Katzenellnbogen zu Nissim’s Deraschot Ed. Prag 4a). — Das Citat aus Seder Olam (12, 1 p. 56) ist aus S. 0. r. c. 1) die Targumstelle zu 10, 11 ist nicht wörtlich, aber sinngemäss aus Ps. Jon. citirt (למהוי בעיטת) vgl kömmt, worüber schon im Talmud (Bab. kam. 54a) Auskunft gesucht wird, (vgl. Jakob Brüll inWeiss’ Bet-Talmud I p. 207). Auch Beckai b. Ascher (Com. zu Jetro 98b) fasst טוב als Bezeichnung dieses Buchstabens auf, vg1• האמונה והבטחוו c.19 (ולא גאמרה טית בי' הדברות לס שהיה מנהג ברורות הראשונות באומות העולם כשהיה אחד שולח שליח למי שיהרוג השלוח היה כותב בכתב סימן אחד שהיו קורין אותו ט י ט א ותיכף שח־ה י־ואה הכתב מי שנשתלח לו ורואה הסימן ההוא היה הורג. למי י שהביא לו הכתב ההוא זה מנהג שמעתי שהיה ביד האומות Das Theta (nigrum Theta) bedeutet auf der Stimmtafel ein Todesurteil (Guvuroq) vgl. Sachs’ Beitr. I. S. 110. Jakob b. Scheschet versteht es nicht anders, als dass mit טור ln genannter Talmudstelle der Buchstabe 'ט gemeint wird (0z. Neckm. 111. p. 155 111 ־(נעדרה ט׳ מהם שהיו עתידץ להשבר einem lateinischen Onomasticon wird diesem Buchstaben geradezu die Bedeutung ״gut“ vindicirt (Thet bonum s. Lagarde onomast. sacra p. 49).