Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 138)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2418846-2418859--1044-2419935- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
134 das hier noch in Betracht zu ziehen wäre. Da diese literaturgeschichtliche Abhandlung wol für die Dauer als abschlieszend anzusehen ist, so möge das Wenige, das zu derselben nachzutragen ist, hier erwähnt werden. Die, wie der Verf. (p. 20) nachweist, den gr. Halachot entnommene Parallelisirung der 18 Benedictionen mit eben so vielen Stellen in dem Gebete Hanna’s wird auch in Leuchter No. 106 aus dem j. Talmud (גמרא דבני מערבא) angeführt. — Die richtigeErkläruug der Zahl ף״ף ס״ו (p. 22 wiederholt p.25A.15j hat bereits Geiger jüd.Ztschr.7,19 — Dass Asaria de'i Eossi seine Angabe aus Jachja bezögen, ist unmöglich; dass lezterer ersteren copirt hat, ist sicher, vgl. Zunz in כ" ח P• 143. — Durch den Ausspruch כל הדורש כצורתו בלא מדרש ובלא י״ג מדות שהתורה _ נדרשח בחן עליו הכתוב אימר והכסיל בחשך הולך (zu Exod. 34, 27) gerät der Verf. keineswegs in Widerspruch zu der sonst bekannten Hervorhebung des einfachen Wortsinnes. Es wird hier die buchstäbliche, die traditionelle Hermeneutik ausschlieszende, Schriftexegese verurteilt. Dieser Ausspruch ist sicherlich gegen die Karäer gerichtet. Es wird daher auch hier der Ausdruck כצורתו (nicht כפשוטו) gebraucht, vgl. Kid. 49a. Nicht der einfache Wortsinn, sondern die an den Wortlaut allein sich haltende Auffassung ist es, gegen welche R. Tobia sich ausspricht. — Für die Verwechslung der Futurpräfixe א und ו (p. 30) bringt der Verf. zu Gen. 1, 26 einige Beispiele. — Durch Metahese, für welche שמלה und שלמה a*s Paradigma angeführt wird, erklärt der Verf. auch מרחפת (Gen. 1, 2), das eigentlich מפרחת beiszen soll, und den Namen זרח (Gen. 38, 30)/ dem er die Bedeutung: purpurn giebt (von זחחל״ת der Mischna). Bemerkenswert ist auch, dass (p. 6) חשך als חשך erklärt wird, weil die Finsterniss den Menschen am Gehen verhindert. Auf gleiche Weise wird מופת von □פתא und נא (Exod. 12,9) von אנח abgeleitet (II. 34,58). — Das griech.אינטיישרון durch welches בכר (Gen. 31, 34) übersezt wird (p. 18), ist viell. fv ry oTQon'tj (״in dem Sattel“ s. Meurs. lex. barb. p. 534). Die Uebersezung würde daher der ersten Erklärung hinzuzufügen sein. — Aus der Elieser- Baraita (c. 9) stammt wol auch die Kunde, dass die Kunst der Zeitrechnung durch eine bis zu Adam zurückreichende Ueberlieferung auf die späteren Geschlechter gelangt ist (vgl. zu Exod. 12, 1 p. 54 Gen. 7, 11) s. Einl. p. 39 No. 17. — Zu den Nachweisen betreffs der Boraita über die Anfertigung der Stiftshütte (das.) vgl. Chronik-Commentar Ed. Kirchheim p. 35 (Jahrb. I. S. 194) und Nachmani (Perles in Frankel’s Mtsschr. s. S. 148). Unter dem Namen בריתא דמלאכת המשכו wird sie auch in Tosafot Sebach. 60a Menachot 86b (s.>^zu Joma6a) angeführt. Eine in zwei Supercommentaren zuRaschi (Exod.25,5) aus derselben citirte Stelle ist in unsern Texten nicht vorhanden.1) Sie bildete wol ursprünglich einen Annex zur דאמרינן.zu St(הואיל משה und daraus in Mose Met’s) דבק טוב n* ף בבריתא דמלאכת המשכן שלוקחין כבשים וחובטין אותן במקלות עד