Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 133)
- Language
- German
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129 passiren ist. — Die sv. כרסטייהא (P» 413) gegebene Erklärung stimmt allerdings nicht zu der in Aruch mitgetheilten Ansicht; aus Echa rab. s. v. היו צריה geht 3׳her auch nicht hervor, dass durch קרצטיונא (welche LA. die Ausgaben darbieten) ein grosses Gewicht bezeichnet wird. Dem Inhalte der Erzälung, in der das fragliche Wort sich findet, entspricht vielmehr die Anname, dass קרצטיונא Bezeichnung eines kleinen Gewichtes sei. Durch die von Prof. Fleischer (Nachtr. S. 457 ff.) gelieferten Nachweise wird indess klar, was Jechielides (sv. כרסטייחא) meint. Auch קליסטון in Besp. Gaonim Ed. Mantua No. 8, das in einer dem Texte eingefügten Glosse durch כלי ששוקלין תן erklärt wird, ist in קי״יסטון (zapatlMv) zu emendiren. — כרפהנה (al. מרשיא P• 415 a. j. Kilajim I.) ist viel! כרסנה oder כרשנה zu lesen. Vgl. arab. und pers. karsaneh (Kichererbse). — Für כרושתא (P• 417 Sab 78a) ist. - Die Bedeutung: Haushahn, die es nach der zweiten Erklärung des Aruch hat, auch sprachlieh richtig; da churus im Persischen ״Hahn“ bedeutet — Für כריסיה) כריחית) p• 421 ist vieii. בירסית (ß'w*) (bursa) zu lesen. לאגרא (P462 ״ a. Khl. r. sv. י(ט1בה חכמה nach Benveniste (א״א zu St.) überhaupt zu tilgen und von Lurja in מאגרא emendirt, gehört nach ״) □ליקer stieg hinauf aufs Dach“/. — 15) לאיטוך. s. Fl. Nachtr.) ist bereits von mir als erkannt worden (s. B. Ch. 7, 463). — לברנטן (al. לורטיא P• 471 a. Echa rab. sv. טומאחה) lst wahrscheinlich XauyaröV' lauratu m, das Bild d. Königs, vgl. Meurs. p. 292, Du Cange lex. med. lat. sv. lauratum. — לווט (P• 482 a. Jelamd.) ist wahrscheinlich wie 1 לוט. Fluch, vgl. jaikut z. st. לומא — •בקש להוציא קללות (p 488) eine kleine Münze ist wahrsch. =. nummus. — לויזין (P• 490) ist wahrscbeinl. 1 i p p u s (triefäugig). — Für ליטמא (P* 498) ist viell. פליטמא (noUn^iov) zu lesen. — לימין (P• 502) ist viell. lov (eine in den Ju3ti־ nianischen Novellen erwähnte Münze) s. Meurs. s. v. — Für ליגא (Sifre. II. 234) constatirt auch Pardo (Com. z. St) טיגא als die richtige LA. Es ist also hier טעא — f 0 g a. Die LA. ללעא liesse in ליגא Xtyvij (Saum eines Kleides) erkennen. — לסוטה (P• 513) ist, wie aus j. Sab. IV. zu ersehen ist, ein nezartiges Gewebe. Vielleicht ist das Wort mit griech. X'vtu (Decken von einfachem Gewebe) oder hoat) (glattes Gewebe) identisch. ■לתא ־־־ (P* 531 a. Bab. mez. 106a u. a. 0.) ist wahrscheinlich pers. lat h (Schlag) s. Vullers II. p. 1082. — Für טרגיה (p. 540 a. Jalk I. 176) müsste, wenn מעבירה פרך (Tanch. Waera No 6) der diesem Worte äquate hebr. Ausdruck wäre, אפרגיה (griech. ujcquytu) gelesen werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dieser jedoch erst später hier anstatt des unverständlichen לטרניה hier eingesezt werden. — 3. Saggio di giunte e correzioni al lessico talmudico del Dr. Rabb. M. Lattes, Turin 1879, 8. 142. S. Nuovo saggio di giunte e correzioni . . memoria del dott. rab. M. Lattes, Rom 1881, 4 81 S. 9