Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 130)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2418846-2418859--1036-2419927- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
» - 126 — eine Vollständigkeit angestrebt, wie sie bei Jechielides, Buxtorf u. a. bei Weitem nicht vorhanden ist, und es istdiess als der hauptsächlichste Vorzug dieses Werkes anzusehen, dass dieselbe auch erzielt wurde. Nicht minder lässt es sich der Verfasser angelegen sein, den Ursprung der einzelnen Wörter zu erforschen, ihre Bedeutungen festzustellen, und den verschiedenen Gebrauch derselben durch Anführung und Erläuterung zahlreicher Belegstellen, deren Auswahl durchwegs zutreffend ist, nachzuweisen. Manches Wort ist von dem Verfasser gleichsam erst entdeckt worden. Die etymologischen Aufschlüsse sind zwar nicht immer von zweifelloser Richtigkeit, doch ist durch dieselben auch mancher Irrtum behoben und überdies noch durch Hinzufügung der lehrreichen Nachträge Fleischers, in denen nach dieser Richtung hin eine strenge Censur geübt wird, dafür gesorgt worden, dass fehlerhafte und bedenkliche Aufstellungen wieder beseitigt werden. An Einzelnheiten wird überhaupt noch Manches zu berichtigen und nachzutragen übrig bleiben, und wir möchten es daher nicht unterlassen, in aller Kürze dasjenige, was wir zu dem einen oder dem andern Artikel zu bemerken hätten, hier folgen zu lassen. p. 1 8. v. חיב• Nach dieser LA. ist חובו עןל אילן das Reisig des Baumes, vgl. das syr. הבובא• Für חובין (.Bab. kam. 119 a) hat Tos. (Ed. Zuckerm. c. 11) חסין• Das Wort ist daher von syr. חוך (Weben) abzuleiten. — p. 15 חך־א (Tosefta Sab. 7) ist wol kaum etwas anderes als pers. choda (Gott). — חטיטיס (P• 39 a. bab. mez. 58 b.) ist Svotov (Speer) — חייתא (P* 43) ״Sack“ ist syr. החחא• — Die Erklärung von טיסני durch חדא לארבעה Ueins iu vier gespalten“ s. v. חילהה P• 67) beruht auf der Anname, dass טיסני — sei. — חלקוסחא (ib.) ab סליקוסתא (bab. kam. 31a) ist siliqus, in Sab. 50b viell. silicia (griechischer Klee). — Für 67״?)הםרח aus Exod. r. c. 2j ist noch die Variante הסיא vorhanden (arab. חיסא p• 46). — Für 0 וחספתה• v. הסח p• 90) ist וחפסתח zu lesen. - חפשושתא (p• 96) ist viell. (Gekochtes, Ueberreste des Gekochten) — Zu הי״ק II. p. 116 vgl. syr. הן־ק spalten. — טארנא (P* *32) ist spätgriech. tdyyu Schild. — Für בטאריקי Ob. a. Exod. r. c. 11) ist בקטאדיקי zu lesen, wie bereits Lurja z.St. verbessert. — Für טביסח (P• 137) טנוסח (tmvia) zu lesen. — Zu טיס vgl• Pers• tutak (Pfeife) Zu טוטלוונא (p. 151) vgl. syr. טיטיחא (Traube). —!טטר ist mit dem arab. טרח (werfen, wegdrängen) stammverwandt. — טיטרוס (P• 152 a K°bm 2, 6) wird weder vom Herausgeber noch von Fleischer (Nachtr. z St. richtig erklärt. Es ist nichts anders als ijd-rjTrjt) (Seiher). — טיאונס (P• 152) ist kein selbständiges Wort s S. 119. — 153) טייןן a. Ab. sar. 26 a) ist viell. griech. ti&aooq (milde).1) — טילוי (P• *54 aus' Koh. r. 97 a) ist wie in משנת ד״רא zu St. richtig bemerkt wird טליותא (Jugend). — טימיקון \) In einem handschriftlichen Commentare, der einst im Besize der Kauffmann’schen Buchhandlung war, fand ich zu יטיךוך folgende Glosse: ימליצוך באגרה טיידים היו לישראל ׳ע״א .(ענין אחר .».0 ומשה עניו מאד