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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 129

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 129)
Language
German
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125 eine nähere Untersuchung. — Der Schreiber Samuel von טרנטו wahrscheinlich derselbe ר' שמואל מאוטרנטי» dessen Responsum an einen Sohn des R. Isak von Spionte in Ittur (Ed. Lemberg I, 14 b) erwähnt wird. Er war somit aus Otranto und nicht aus Tarent. — Ueber R. Natan’s Vater, Jechiel b Abraham (p. X), vgl. Zunz Ltgsch. d. syn Poesie p. 246 ü. — Zu den Fragmenten aus dem Auruch R. ZemaclTs ist Juchasin (Ed. Filip. p 5) über צלותיה דאברהס hinzufügen. — Zu den Autoren, die die Stellen aus dem Aruch citiren, w'ären noch — die Anführungen in Werken jüngerer Autoren sind überhaupt nur von geringem Belang — zu nennen: Isak b. Abba Mare (Ittur II, 5b) aus Art. בגיסא und 15a aus Art. מסס) und Samuel ibn Tibbon (פי' מהמלות הזרוה Art אסטיס» was dem Herausgeber auch I, 172 nicht bekannt ist). Auch die Anführungen bei Estori Pharchi, Salomo Urbino und Portaleone verdienten Beachtung. In den Glossen zu p"£)D No. 151 Ed. Krakau 53 wird aus Art. ככס eine Er־ klärung R. Hai’s citirt; in unseren Texten fehlt dieser Name. Zu den Citaten auf Juch, gehört auch Ed. Filip. p. 238 (aus Art. קדמן) Wie (p. XVI- XVII) gezeigt wird, ist die Ergänzung des Aruch vielfach versucht worden. Von einem solchen Versuche berichtet Würfel (Hist. Nachricht von der Tudengemeinde in Fürth p. 58) ״R. Leo Mayer. Dieser hat das Lexikon Aruch, an vielen Orten vermehrt,mit sich begraben lassen.“ Die Beschreibung der Handschriften und Ausgaben, die dem Verfasser zu Gebote standen — es sind sämmtliche, die bekannt sind — ist noch besonders hervorzuhebeu. - 52. Neuhebräisches und chaldäisches Wörterbuch zu den Talmudim und Midraschim von Prof. Dr. J. Levy nebst Beiträgen von Prof. Dr. H. L. Fleischer. Zweiter Band ל־־ח Leipzig 1879. 8. 542 S. Dem Unternemen des Verfassers war von vornherein kaum ein günstiges Prognosticon zu stellen; ob es ihm gelingen werde, das Werk in dem Maszstabe, in dem es begonnen wurde, zu Ende zu führen, durfte billig bezweifelt werden Man muss sich nur vergegenwärtigen, welche sorgsame Umsicht, welch7 eine unverdrossene Hingebung dazu gehört, den grossen, fast unübersehbaren Wortschatz des so weit ausgedehnten talmudischmidraschischen Literaturgebietes zu sammeln und zu ordnen. Der erdrückende Reichtum des hier aufgehäuften Materials spottet des Fleisses auch des geduldigsten Arbeiters, und bei aller Schärfe der Beobachtung ist es kaum zu vermeiden, dass manches übersehen wird, das in nicht geringerem Masze als das bereits Erkannte beachtet zu werden verdient. Dass das Werk einen so raschen und glücklichen Fortgang nemen werde, war unter diesen Umständen nicht zu erwarten Um so mehr muss man die unverdrossene Emsigkeit anerkennen, mit der es der Verfasser dahin gebracht hat, dass nach und nach auch ein zweiter Band derselben erschienen ist, und es nun bereits zur Hälfte vollendet ist. Auch in diesem Bande zeigt es sich deutlich, dass der Verf. sich seine Aufgabe nicht leicht gemacht hat. In der Registrirung der Wörter wurde

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