Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 128)
- Language
- German
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124 war, dann würde ein Zusammenhang mit pers. nuwischten (huzv. (נפשתוין ״schreiben“ (s. Vullers II, 13, 69) nicht unwahrscheinlich sein. — Mussafia (s. v. גוץ p. 341) denkt an yavoog (schief, verschoben). Für קיסנייתיא (Ketub. 61 s. p. 345) ist wahrscheinlich יקנייחא□ zu lesen von pers. seg (Hund).—Zu גרבחן (P 34a)vgl.pers. gurgureh (Yullers 11.604).—Zu גי" גש תא (P• 353) vgl. lat. gl i s (Töpfererde), glus,glux (zähe Erde, die wie Leim Zusammenhalt). — גרךלי (P• 359) ist vielleicht aus Kiftfjog owog hervorgegaugen und חררלי aus *üv&auvbg. — □גרזומי) גרד (p• 360 ist wahrscheinlich lat. grunnus (Klotz). — גירסינא (P• 371 s. v. גו־סן aus Seb. 117 a) ist *gyaola (Erwerb). Das angelsächssische gersuma ist hier unmöglich — גרף <P- 376 גי״ף של רעי ^at dieselbe Bedeutung wie arab. מגרפה (vgl. P• s. 11.p 788). — Bei גראפא (Esth. rab. zu בהראותו) ist an eine Ableitung von dem spätem, unsicheren grevus (p. 376) nicht zu denken. Wahrscheinlich ist 10מאשא das. *tvog (Brei) uud גראפא — M^rfßvov (Hülse, Kleie). — גישכן IP• 381, 382 aus Erub. 101. vgl. die Varianten) scheint mit al־kuschtabanat (eiserne Ringe, in welche die Thürangeln gehen) identisch xu sein, s. Fleischer zu Levy Wörterb. zu d. Targunium S 422. Vielleicht ist es indess eher von pers guscher,guschan eh (Winkel, Ring Vullers II. 1051) zu identifieiren.—Zu Art גח (p. 385) wäre hinsichtlich der aus Esth. rab. angeführten Stelle: משחק אני עליהם אביא גחיות מאחורי הקררייס z״ bemerken, dass Midr. Abba Gorion (Ed. Jellinek p. 4) dafür משחק אני עליהם באבגחייס מאחורי הקוריים darbietet. Dieser LA. gemäss wäre אבגתא ~ (abacus, Spielbrett) das h.ier gebrauchte Wort. Schwieriger ist לקורייס das viell. yo^uov (Tanzplatz) ist. In diesem Falle kann גתיוח oder בגתיוה vielleicht mit ßaßax?rjg (Tänzer) identificirt werden. — Die in einer Glosse im Namen R. Hai’s mitgetheilte Erklärung des Passus דדייני בייתי (P• 386) stimmt sicherlich mit dessen Bemerkung in וממכר JlpC c• 32 (Ed. Wien 67a) überein. Nach derselben soll גיוחא eiu pers. Wort sein und etwa Folter bedeuten. Hai leitete es wahrscheinlich von p. chegiden (dschegiden, schegiden) ab, das auch martern bedeutet, vgl. Vullers I, 563, 583; das מגסאפה d. Glosse ist wol in מענאסנה zu emendiren (s. Vullers das.) Der Einleitung des Herausgebers, eine Biographie des R. Natan b. Jechiel enthaltend, wird bisauf die inzwischen durch Reifmann (Berliners Magazin hebr. Abtheilung 5.p.71—84) ermittelten Resultate nur Weniges hinzuzufügen sein. Zunächstist betreffs des Namens לספר הערוך den der Verfasser seinem Buche ge. geben, zu bemerken, dass dieser den italienischen Juden überhaupt Lexikon bedeutet. So nannte auch Parchon sein biblisches Wörterbuch (vgl Stern Einl. p. XIX.). Auch für ein arab. Lexikon gebraucht Parchon diese Be- Zeichnung (Art. ערוך שעשאו חכמי לשון ישמעאל :פרה)• Die Eintheiiung des Buches in Abschnitte (s. hierüber Bamberger הגיון שלמה P• VI.) rührt wahrscheinlich vom Verf. seihst her (s. Art. אלגלגין)• Für die gleichlautenden Artikel gebraucht er zur Unterscheidung derselben die Bezeichnung מחלוקת (vgl Art. לא). Die Oekonomie des Werkes verdient noch