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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 120

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 120)
Language
German
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116 Jechielides zwei Erklärungen. In der zweiten ist in den mir vorliegenden Ausgaben בי אווךי durch בי! האובדים wiedergegeben, ebenso heisst es in der weitern Ausführung derselben: כשנופל בין האובדים הן עובדי דרבים• Hr. K. giebt die Quelle seiner jedenfalls nicht richtigen Lesung: כשנופל בין העוברים הן אובדי דרכים nicht an. Der Autor dieser Erklärung scheint אווךי mit pers. rah (Weg) combinirt, und darin rahrew (Wanderer) oder bed rah (der sich auf falschem Wege befindet;, wozu die LA.בדוירי in En־Jakob stimmt, erblickt zu haben. Das Citat aus Bab, mez. 103 b. das erst durch den Herausgeber aufgefunden und richtiggestellt wurde, scheint von einem Glossator hinzugefügt worden zu sein, um die Bedeutung ״Weg“ für אוורי zu belegen. In der That ist אוורי (die Ausgaben haben יאודי) dort wie hier abrah, Weg für das Wasser, Graben, Canal). Der Spruch der Frauen von Schakanzit lautet demnach: Jemand läuft und gerät an Wassergräben, an den Furten muss er ein Darlehen aufnehmen. — אוורשנא iß- 47) ist, wie beaeits Schorr richtig bemerkt hat (Hechaluz 7 p. 31) der Vogel Eorosch. — Bei אמחנטיא (P- 48) dachte der Glossator des Jalkut, der es zu einem lateinischen Worte machen will, wol an ethnicus. אירא (P• bl) wird wohl in der Parallelst, durch רובין wiedergegeben, doch ist daraus nicht zu schliessen, dass איןיא wirklich die Bedeutung: Dorn hat. In diesem Falle wäre ״״/*») אימזיא?*«) dafür zu lesen. Vielleicht wird jedoch durch dasselbe griech 0(übelriechend) oder 7£lv1j (Distel) dargestellt. — אוומיוח (Tos. Kelim b. b. c. 5. s. p. 52) halte ich für dtaofMt, Aufzug eines Gewebes; das damit verbundene קרח ן ist in קרכן (x.(jux?1 Einschlag) zu emendiren. — Zu אין (Henkels.p. 53) vgl.d. pers. avisiden (anhängen) und die davon abgeleiteten Wörter — און־ינקא (P* 53 aus bab. bat.6. b.) ist sicherlich in רהינקא zu emendiren, das in Taanit 23 b (nach LA. des Aruch sv. לרזיקא die Agg. haben בןןץא) «ein wenig Geld“ bedeutet. Das Wort ist pers. ruzianeh (der tägliche Sold, das tägliche Brod), also hier etwa: Geld, das für die laufenden Bedürfnisse auszugeben ist. Ein anderes Bewandtniss hat es mit רתעקא (Menachoth 69b), wo demselben die Varianten י־ום כיזבא (Agg.) רוסינכא לדוסנין קב (Aruch sv. רום ניזבא (עדי (yg1- Luzatto Anhang zu 11 הפלאה שבערכיןh b) gegenüberstehen. Hier ist wahrscheinlich רום נןרא zu lesen, das ״stangenhoch“ bedeutet (vgl. das syr. ניןקא pers. nizeh Vullers II. 1308) — s. v. אץק das. ist auch an das gleichbedeutende עןק zu erinnern. — Die Erklärung des Wortes אחוונא (sv* 3 אח p. 55) ist scharfsinnig aber doch noch zweifeihaft. Die traditionelle Bedeutung: ״Weide“ für אהוונא lässt darin pers. ״g’udan“ (Vullers I. 537) erkennen — -אוח (P• 58 in d. Stelle גמל האוחיי* בן הגמלים bah. bat. 93) ist syr. אהידא אהיר (brünstig), das nur in Bezug auf Kamele gebraucht wird. Das Stammwort ist syr. עהר arab. ähara. Es ist demnach in den bezeichneten Stellen *האוהד zu lesen. — In איל קמצא (P• 68) ist יילא ליאלא איל (Vielfuss) vgl. über ואלא auch

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