Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 119)
- Language
- German
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115 p. 21. 3 אגך. Nach Bar-Bahlul (bei Payne-Smith I, 23) bedeutet אגדין auch שקל פזענא (Hebel), wodurch die Bedeutung von איךא (Beza 30 a)!! klar wird. — p. 22. אגוץ ist wahrscheinlich identisch mit syr. אוקימס א־וקינא (uyxivog) Schiffshaken (Payne-Smith I, 88j; es könnte indess auch; griech. ola$ (syr. איוכען) darin zu erkennen sein. — p. 24. sv. 1 אך\ן. Die Emendation des schwierigen ששמר (Gen. 1*• 56) in ששמך unthunlich. Ohne Zweifel ist hier das syr. שמך (ausgiessen) gebraucht. — אגיסטון (P• 25) ist schwerlich persisch. Wenn es nicht aus lat. gestio (Verwaltung) hervorgegangen ist, wird wohl noch am ehesten anzunemen sein, dass tqyünTtiq (Arbeiter, Sachwalter) darin liegt. — p. 30. sv. אגרפוס• Die Bedeutung שוטח wurde für סיליאוס wol mit Hinblick auf das griech. ooloiy.oq gefunden. Mit dem talm. Sprichwort ״Der König ist das umgeschriebene Gesez,“ verwandt ist der von Gazzali (Wage p. 122) mitgetheilte Ausspruch המלך והדת שני האימים (»König und Gesez sind zwei Zwillingsbrüder“) vgl auch Dukes Salomo b. Gabirol (S 33) - p. 31 3 אך. Am ehesten ist hier arab. דאדא zu vergleichen. Dasselbe liegt auch in אך (er warf;. Lezteres hängt vielleicht mit arab. ad da (mit Stärke ergreifen) zusammen. — Dass אידן (Sab. 20) mit h-ia identisch ist, das allerdings im Syrischen und Arabischen sich wiederfindet, ist sehr zweifelhaft. Das Wort ist syr. יאדניתא das auch in der Bedeutung ״Hanf“ bekannt ist (s. P. S. I. p. 40). Für ורניתא# (j• Sab. I, 1) ist demnach wahrscheinlich עודניתא zu lesen. — אדר (das. col. 2) ist nicht, wie gewohnlich angenommen wird, cedrus, sondern dardär, ein grosser, sehr breiter, reichblätteriger Baum, in dessen Laub viele Mücken sich aufhalten (vgl. die Beschreibung bei Vullers I. 240) — אידרא (p• 38 aus Koh. rab. 4, 1), das auch Levy mit identificirt, ist wahrscheinlich vöqia (Aschenkrug, Urne) — אידרון (p• 41) inj. Sab. 3, 1 ist unmöglich Name eines Talmudlehrers, es ist 3= איבדרון Usie zerstreuten sich“). — In איים (j• Synh. 6, 7) erblickt der Verf. (p. 44) syr. ״) אריםGleichgesinnte“); diese Auffassung wird durch die Darlegung in Juch. (Ed London p. 80) bestätigt. Im Midrasch der zehn Gebote (Jellinek 1 ביהמ״ך• P* 9(3) \ wird aus dem Rufe ein Gebet gemacht und איום gelesen. Es ist nicht | überflüssig zu bemerken, dass ein ähnlicher Ausruf אין ארן auch in einer ] andern Erzählung (Kidduschin 31 b) vorkömmt und daselbst von Jizchaki | durch אפתח אפתח erklärt wird. Es scheint dieses wie jenes, gleich dem j lateininischen: iam iam, soviel als: ״sofort“ ״unverzüglich“ zu bedeuten. j Beiden entspricht die syr. Inteijection (P. S. I p. 70) — אווקיו (p. 46 j aus Midr. Chasita 7, 8) bezeichnet wahrscheinlich ein Kleidungsstück und יי ebenso טלגס daselbst, das ich früher für 1/jAavytq gehalten habe (Ben- | Cbananja 1862 S, 356). Für טלגס ist פלנס °der vielmehr פינלס \ paenula) zu lesen und אוקיר ist syr. אוקיחא (Kopftuch, Haarhaube). I In אות אמת zu Sfc* (Ed. ,Prag 36a) wird für אוקיר eine LA. אנקלי ange- ] merkt, das avaxodoq, eine mit Aermeln versehene Tunica bezeichnet j (vgl. Ad. Brüll, Trachten der Juden S 34). — sv. 47) אוורי a) giebt 8*!